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Trennung weil er keine Zeit hat? Was er wirklich meint & was du nun tun kannst!

von Theresa,  letztes Update: 21. Okt 2023

Hat sich dein Ex kürzlich von dir getrennt mit der Begründung, er habe keine Zeit für eine Beziehung?

Dann bist du hier genau richtig!

In diesem Guide schauen wir uns ganz genau an, welche Rolle Zeit in einer Beziehung spielt und warum „keine Zeit“ auch nur eine Ausrede sein kann.

Und du erfährst, was du nun in deiner Situation tun kannst, um ihn vielleicht auch zurückzugewinnen!

Wir haben viel vor, fangen wir also an!

Was er wirklich meint, wenn er sagt, er habe keine Zeit

Meine Erfahrung im Coaching hat gezeigt, dass sich viele Menschen schwertun, Trennungsgründe offen und konkret zu benennen und dem Partner zu kommunizieren.

Einerseits wissen viele selbst nicht, was genau da in ihnen vorgeht, da sie die emotionalen Prozesse nicht direkt rational deuten können.

Und andererseits ist es vielen auch unangenehm, Gedanken direkt auszusprechen, welche den anderen möglicherweise verletzen könnten.

Aus diesem Grund sind die wirklichen Trennungsgründe nicht immer genau das, was bei der Trennung direkt ausgesprochen wird.

Was unterer der Trennungsaussage „Ich habe keine Zeit“ stecken könnte, erfährst du jetzt.

Deinem Ex sind andere Dinge tatsächlich wichtiger

Die Grundlage einer Beziehung, also die romantischen Gefühle, die Wertschätzung, die gemeinsamen Interessen etc. führen im Normalfall dazu, dass du einen sehr hohen Stellenwert im Leben deines Partners hast.

Das heißt, neben anderen Verpflichtungen und Interessen wie Hobbys, Freunden und dem Job, wird er sich aktiv Zeit für dich freiräumen.

Sagt er zu dir, dass er keine Zeit für dich und die Beziehung hat, so zeigt dir das, dass seine Prioritäten für anderen Dinge höher sind als für dich.

Das erkennst du auch daran, dass er sich immer wieder aktiv für andere Dinge entscheidet, auch wenn diese nicht zwingend notwendig wären (bspw. ein Abend mit Freunden, obwohl dieser wöchentlich stattfindet, das Fußballtraining jeden zweiten Abend, freiwillige Überstunden etc.).

Damit stimmt die Begründung, welche er dir mit der Trennung genannt hat:

Er hat keine Zeit für eine Beziehung, da er an vielen Dingen interessiert ist und diesen nachgehen möchte und die Beziehung im Gegensatz zu diesen nur einen kleineren Stellenwert hat.

Wichtig für dich:

Das heißt nicht, dass du nicht liebenswürdig bist oder er keinerlei Gefühle für dich hatte.

Jedoch kann es auf unterschiedliche Wertesysteme hindeuten: Bei ihm sind andere Werte wichtiger (geworden) als vielleicht bei dir.

Also:

Ihm sind seine Hobbys, seine Karriere, seine Freunde oder Ähnliches wichtiger als eine Beziehung.

Möglicherweise definiert er seinen Selbstwert sehr stark darüber und es wäre für ihn und sein Wohlbefinden somit schwieriger seine Interessen aufzugeben als die Beziehung zu dir.

Es ist etwas anderes und er schiebt „keine Zeit“ als Ausrede vor

Hinter dem Trennungssatz „Ich habe keine Zeit für eine Beziehung“ kann jedoch auch ein eigentlich anderer Trennungsgrund liegen und die fehlende Zeit wird nur als Ausrede verwendet.

Das ist dann der Fall, wenn deinem Ex der eigentliche Trennungsgrund selbst nicht bewusst ist oder aber, es ihm unangenehm ist den eigentlichen Grund anzusprechen.

Beispielsweise könnte der Grund mit einem Verhalten deinerseits, einem Charakterzug oder einer gewissen Dynamik zwischen euch zu tun haben.

Befürchtet dein Ex, er könne dich mit diesem eigentlichen Grund verletzen, so kann es sein, dass er lieber einen anderen Grund vorschiebt.

Das ist zum Beispiel bei sehr harmoniebedürftigen Menschen der Fall.

Diese möchten Streit und Konfrontation so gut es geht entgehen, da sie sich schwertun, solche Situationen auszuhalten.

Mit einem Grund für die Trennung à la „Ich habe keine Zeit“ hat dein Ex einen Aspekt, welchen du nicht auf dich beziehen kannst, und macht sich selbst zum Grund der Trennung.

So wirst du – aus Sicht deines:r Ex – entlastet und es bleibt die Harmonie aufrecht.

Es ist gerade viel los in seinem Leben

Oft passieren im Leben um uns herum plötzlich sehr Dinge, die wir nicht (aktiv) beeinflussen können.

Das kann die Krankheit eines Familienmitgliedes sein, eine eigene Erkrankung, der Jobverlust oder Ähnliches.

Es gibt also immer wieder externe Faktoren um uns herum, die unser Leben und auch unsere Zeitgestaltung beeinflussen.

Genauso kann es auch bei deinem Ex gewesen sein.

Passiert gerade viel auf einmal in seinem Leben, was er nicht aktiv entscheiden bzw. beeinflussen kann, so ist es gut möglich, dass damit die Kapazität für die Beziehung sinkt.

Stell es dir so vor:

Jeder Mensch hat 100% Energie zu verteilen.

Damit eine Beziehung funktionieren kann, braucht diese ein gewisses Energie-Investment.

Wenn nun jedoch nun Bereiche dazukommen, die viel mehr Energie benötigen als bisher, so muss diese Energie irgendwo anders „abgezogen“ werden.

Und damit einher geht oft auch ein Abwägen: Beispielsweise kann dein Ex seinen Job nicht einfach hinschmeißen, denn dann bekommt er kein Gehalt mehr.

Oder aber er kann nicht einfach aufhören seine kranke Mutter zu pflegen, weil sich ihr Zustand sonst vielleicht verschlechtert.

Die Beziehung sieht er dann als einzigen Faktor, der wegfallen kann, ohne dass seine (oder eine andere) Existenz darunter leidet.

Wenn dein:e Ex sagt: „Ich will die Trennung, weil ich keine Zeit habe“, dann stimmt das in diesem Fall.

Es gibt so viele Dinge, die akut die Zeit deines Ex benötigen, sodass keine (oder nicht ausreichend) Zeit für die Beziehung übrigbleibt.

Wichtig:

Diese akuten Belastungen können zeitlich begrenzt sein.

Das heißt also, es kann sein, dass diese Extrembelastung nach ein paar Wochen vorüber ist und danach dann auch die Kapazität für eine Beziehung wieder steigt.

Gleichzeitig kann so eine Extrembelastung jedoch auch langfristig sein (beispielsweise Pflege von Angehörigen) und somit ein andauerndes Problem für eine erneute Beziehung darstellen.

Wenn du deinen Ex zurückgewinnen möchtest, dann hab somit auch die aktuellen Lebensumstände deines:r Ex im Kopf!

Er hat bindungsängstliche Tendenzen und es ist ihm zu nahe geworden

Bindungsängstler sind dadurch charakterisiert, dass sie sich entfernen, wenn es ihnen „zu nah“ wird.

Sie haben Angst vor einer Bindung, aus der eigentlich darunter liegenden Angst davor, verletzt zu werden.

Trennt sich dein Ex also mit dem Grund „keine Zeit“, so kann es auch sein, dass dies wegen der bindungsängstlichen Tendenzen passiert.

Die Bindungsangst ist für Betroffene oft nicht aktiv als solche spürbar, sondern fühlt sich oft auch anders an (wie beispielsweise Abneigung, Panik, Drang nach Freiheit etc.).

Deswegen kann es so sein, dass er sich selbst mit: „Ich trenne mich, weil ich keine Zeit habe“, belügt.

Zusätzlich kann es vorkommen, dass sich dein Ex wegen der Bindungsangst unbewusst auch weniger Zeit für die Beziehung nimmt.

So hat er „im Notfall“ immer auch einen Grund für sich, um der Beziehung zu entfliegen.
(… tatsächlich kommt es bei Bindungsängstlern immer auch wieder zur Sabotage der eigenen Beziehung.)

Andererseits kann es auch sein, dass er den Grund „keine Zeit“ vorschiebt, um ein „Totschlagargument“ bei der Hand zu haben.

Denn dass er keine Zeit hat und sich deswegen trennt, kannst du ja nicht beeinflussen.

Damit versucht dein Ex dann sicherzustellen, dass du es nicht weiter versuchen wirst, ihn umzustimmen.

Hast du zu viel geklammert?

Fällt die Trennungsaussage, er habe zu wenig Zeit, so ist es für dich wichtig, zu reflektieren, ob du in der Beziehung geklammert hast.

Wolltest du ständig mit deinem Ex Zeit verbringen?

Hast du ihm wenig Zeit für seine Hobbys, Interessen oder Verpflichtungen gelassen?

Oder hast du ihm vielleicht (unbewusst) ein schlechtes Gewissen gemacht, wenn er keine Zeit für dich hatte?

War das der Fall, so hat dein Ex den Eindruck, dass eine Beziehung mit dir all seine Zeit braucht und dementsprechend auch gefühlt sehr anstrengend ist.

So hat er dann das Gefühl, dass er gar nicht genug Zeit haben kann.

Denn jeder Mensch hat Verpflichtungen, die unabhängig von der Beziehung sind und demensprechend auch Zeit einnehmen.

Wenn du zu viel klammerst, hat er quasi immer „zu wenig“ Zeit für dich und müsste vielleicht auch zusätzlich in anderen Lebensbereichen (Hobbys, …) kürzer treten.

Wenn er dies nicht möchte (oder nicht kann), so trennt er sich mit dem Grund, dass er keine Zeit hat.

Warum Zeitmangel der Feind einer jeden Beziehung ist

Vielleicht kennst du das selbst:

Deine Abgaben für die Arbeit stapeln sich und der Zeitdruck wächst, gleichzeitig möchtest du deinen Sport nicht vernachlässigen, deine Freunde regelmäßig sehen, Zeit für dich selbst haben, und und und…

In der heutigen Gesellschaft muss es ständig mehr und schneller sein.

Deswegen haben wir alle auch auf unserer täglichen Liste 20 ToDos und viel zu viele Verpflichtungen.

Dazu kommen aber auch noch unsere Hobbys, die Arbeit, Freunde – und natürlich:

Die Beziehung!

Der Tag hat aber nur 24 Stunden und damit ist unsere Zeit begrenzt!

Das heißt:

Wir haben nicht für alles Zeit und irgendwas bleibt immer auf der Strecke!

Was die Grundlage einer jeden Beziehung ist

Logischerweise ist eine Beziehung durch verschiedene Aspekte charakterisiert.

Dazu gehört beispielsweise

  • die körperliche Anziehung,
  • die emotionale Verbindung über Humor, Vertrauen und Wertschätzung,
  • gemeinsame Interessen
  • und vieles mehr.

Damit diese Aspekte aufkommen, bestehen bleiben und wachsen können braucht es vor allem gemeinsame Zeit, in welcher man gemeinsam Dinge erlebt, Erinnerungen schafft und somit das emotionale Band stärkt.

Im Wort „Beziehung“ steckt ja bereits das „sich aufeinander beziehen“.

Das heißt:

Das aktive Zugehen auf den Partner und das entsprechende Reagieren auf die Aktionen des Partners (und vice versa) ist Basis einer Beziehung.

Du wärst sicher nicht mit deinem Ex zusammen gewesen, wenn ihr immer nur wortlos aneinander vorbei gegangen wärt.

Es braucht also die Interaktion.

Und genau dafür braucht es gemeinsame Zeit.

Gemeinsame Zeit heißt dabei nicht einfach, gemeinsam am selben Ort zur gleichen Zeit zu sein, sondern sich auch wirklich miteinander zu beschäftigen.

Nur durch den Austausch können gemeinsame Werte und Interessen entdeckt und Erinnerungen und eine emotionale Verbindung geschaffen werden.

Somit ist die aktiv gemeinsam verbrachte Zeit eine wesentliche Grundlage einer Beziehung.

Warum durch „weniger Zeit“ die Säulen einer Beziehung wegfallen!

Was passiert nun, wenn man in einer Beziehung immer weniger Zeit füreinander hat?

Genau, die gemeinsamen Unterhaltungen, körperliche Zuneigungen oder gemeinsame Aktivtäten werden weniger.

Somit nimmt genau das ab, was eigentlich die gegenseitige Verbindung in der Beziehung stärkt.

Das heißt also:

Mit der fehlenden Zeit fallen die wichtigen Säulen einer Beziehung weg.

Verbringt man keine Zeit mehr zusammen, so fällt damit das „aufeinander beziehen“ weg. Und ohne Austausch wird die eigentliche Verbindung nicht weiter gestärkt.

Da das die Grundlage einer Beziehung ist, gerät dadurch dann in weiterer Folge die Beziehung ins Wanken.

Stell dir beispielsweise vor, du verbringst mit deinem Freund keine Zeit mehr.

Dadurch sprecht ihr nicht mehr darüber, was euch beschäftigt und könnt euch gegenseitig nicht unterstützen.

Zusätzlich habt ihr keine Zeit für körperliche Nähe, wodurch auch die entsprechenden „Liebeshormone“ nicht mehr ausgeschüttet werden.

Es würde also automatisch Distanz entstehen.

Und genau dadurch kommt es dann häufig zur Trennung.

Denn die Aspekte, worauf die romantischen Gefühle in einer Beziehung aufbauen (körperliche Anziehung, gemeinsame Interessen/Werte, emotionale Nähe), gehen verloren und in weiterer Folge verändern sich dadurch auch die Gefühle.

Das, was die romantischen Gefühle eigentlich nährt, ist ja nicht mehr vorhanden.

Achtung: Zeit alleine ist nicht alles in einer Beziehung!

Vorhin habe ich dir aufgezeigt, warum gemeinsame Zeit für die Beziehung essentiell ist.

Nun könnte man meinen, je mehr Zeit man zusammen hat, desto besser!

Gerade zu Beginn einer Beziehung ist – durch die Verliebtheit und all die damit verbundenen Gefühle – der Drang sehr groß, ständig zusammen zu sein.

Je mehr, desto besser gilt jedoch nicht unbedingt für die gemeinsame Zeit in der Beziehung!

Klar, in einer Beziehung braucht’s Zeit füreinander!

Aber das bedeutet aber nicht, dass man 24/7 zusammen miteinander verbringen muss.

Die Gefahr, wenn man zu viel Zeit miteinander verbringt

Verbringt man innerhalb einer Beziehung zu viel Zeit miteinander, besteht die Gefahr, dass man in einer grauen Masse miteinander verschmilzt.

Das bedeutet, dass es nicht mehr nur dich und deinen Ex als Individualpersonen gibt, sondern ihr seid nur noch ein großes Ganzes mit gemeinsamen Freunden, gemeinsamen Interessen und gemeinsamen Werten.

Das klingt erst einmal gar nicht so schlimm.

Das ist aber sehr ungünstig, weil ihr dadurch keine Differenzierung eurer individuellen Persönlichkeit mehr habt.

Das kann dann wiederum zu einer Identitätskrise führen – sowohl bei dir als auch bei deinem Partner.

Denn in so einem Fall hängt der Selbstwert vollständig von der Beziehung bzw. dem Partner ab.

Diese Abhängigkeit kann jedoch ein großes Ungleichgewicht in die Beziehung bringen.

Um für sich allein stabil zu sein und sich langfristig im Leben wohlzufühlen, braucht man einen breit gestreuten Lebensinhalt.

Es ist also wichtig, dass sowohl du als auch dein Partner eigene Interessen habt, euch beruflich wohlfühlt und auch jeweils ein eigenes soziales Umfeld besitzt, welches euch jeweils in schweren Zeiten unterstützen kann.

Bei der Zeit gilt auch: Qualität statt Quantität!

Neben der Anzahl an Stunden, die man miteinander verbringt, zählt vor allem WIE man diese Zeit miteinander verbringt.

Sitzt ihr den ganzen Tag zusammen und jeder macht währenddessen sein eigenes Ding, so ist das keine gemeinsame Zeit und gilt nicht als quality time zwischen euch.

Das heißt nicht, dass dieses „jeder macht sein eigenes Ding“ grundsätzlich falsch für Beziehungen ist.

Es braucht zum Ausgleich jedoch auch aktiv zusammen verbrachte Zeit.

Das heißt:

Verbringt ihr wenige Tage oder Stunden in der Woche zusammen, die ihr wirklich aktiv für euch zusammen nutzt, so bringt euch das als Paar mehr als 7 Tage die Woche nur nebeneinander existieren.

Es kommt bei der gemeinsam verbrachten Zeit also auf die Qualität anstatt der Quantität an.

Hier noch kurz ein paar Beispiele, was ich unter quality time verstehe und was ich auch meinen Klienten empfehle:

  • Gemeinsamen (sportlichen) Aktivitäten oder gemeinsamen Hobbys nachgehen.
  • Eine Unterhaltung, ein Gespräch und sich austauschen: Hier gilt das aufeinander beziehen, nicht nur, dass jeder seine Themen loswird. Man hört dem anderen aktiv zu, zeigt Interesse & öffnet sich auch selbst!
  • Zusammen essen gehen und wirklich MITeinander reden (Handys sind tabu!).
  • Körperliche Intimität, für die man sich wirklich gemeinsam Zeit nimmt.

Wie es für dich weitergehen kann, wenn du ihn zurückwillst

Viele Klienten fragen mich im Coaching, wie es für sie weitergehen kann, wenn der Ex „fehlende Zeit“ als Trennungsgrund nennt und wie die Chancen auf eine erneute Beziehung stehen.

Meine Antwort darauf erfährst du jetzt!

Ist die Trennung endgültig?

Inwiefern es noch Chancen gibt auf eine erneute Beziehung oder aber die Trennung endgültig ist, hängt davon ab, was der tatsächliche Trennungsgrund ist.

Wichtig ist dabei vor allem, ob der Trennungsgrund auf deiner Seite liegt, also für dich selbst veränderlich ist oder ob der Trennungsgrund (ausschließlich) bei deinem Ex liegt und damit außerhalb deines Handlungsbereiches ist.

Was du beeinflussen kannst:

Hast du zu viel geklammert oder war „zu wenig Zeit“ eine Ausrede und der tatsächliche Grund lag bei dir und deinem Verhalten, so ist das etwas, was du (wenn du das möchtest) verändern kannst.

Das erhöht wiederum die Chancen auf eine erneute Beziehung mit deinem Ex.

Zur Erinnerung: Für eine erneute, langfristige Beziehung müssen die Trennungsgründe erfolgreich umgekehrt worden sein.

Was du nicht beeinflussen kannst:

Liegen seine Prioritäten im Leben auf anderen Dingen als auf einer Beziehung, ist ihm beispielsweise die Karriere sehr wichtig oder ein gewisser Sport oder gibt es externe Faktoren, die ihn langfristig einspannen (kranke Mutter, eigene Stressoren im Leben etc.), so sind das Aspekte, die du nicht beeinflussen kannst.

In diesem Fall sind die Chancen einer erneuten, langfristigen Beziehung niedrig und die Endgültigkeit der Trennung ist wahrscheinlicher.

Wenn du dir hier nicht sicher bist, dann hilft es vielen, mit einer neutralen Person darüber zu sprechen, weil diese natürlich eine objektivere Sicht auf deine Situation hat als du selbst.

Im Coaching kannst du mir deine Situation schildern und du kannst von mir eine Einschätzung und nächste Schritte bekommen, wie es für dich gut weitergehen kann.

>>> Klicke hier, um dir jetzt ein Coaching mit mir zu holen!

Was sind jetzt deine nächsten Schritte?

Nun ist es besonders wichtig, dass du zuerst vermittelst, dass du die Trennung akzeptierst und respektierst, indem du auf Abstand gehst.

Das heißt also:

Mache eine Kontaktsperre, in welcher du deinen Ex nicht kontaktierst, nicht zufällig bei ihm auftauchst und auch seine Familie nicht kontaktierst.

Die Kontaktsperre bewirkt folgendes:

Du zeigst deinem Ex einerseits, dass du die Trennung akzeptiert, was wichtig ist, damit er zunächst sein Bedürfnis nach Abstand stillen kann.

Du gibst deinem Ex Raum und die Zeit, die sich dein Ex möglicherweise gewünscht hat (aufgrund des Trennungsgrundes „fehlende Zeit“).

Außerdem hast du Raum für eine mögliche Veränderung bei dir selbst geschaffen (wenn der Trennungsgrund auf deiner Seite lag bzw. für dich veränderlich ist).

Warum es entscheidend ist, den (wirklichen) Trennungsgrund zu finden

Im Rahmen einer Trennung, egal welcher Grund dir dabei genannt wird – aber vor allem bei dem Grund „keine Zeit“ – ist es wichtig, den wirklichen und möglicherweise darunterliegenden Trennungsgrund zu finden.

Das ist entscheidend, da der Trennungsgrund logischerweise für die Trennung verantwortlich ist.

Denn:

Für eine erneute Beziehung muss der Trennungsgrund verändert werden.

Solange du den „richtigen“ Grund nicht kennst, ist es für dich schwierig einzuschätzen, ob du etwas tun kannst und falls ja, welche Veränderung es braucht.

Wenn du das Gefühl hast, dass er „keine Zeit“ eher als Ausrede für die Trennung gebraucht hat, dann können dir folgende Fragen weiterhelfen, um den dahinterliegenden Grund zu finden:

  • War die Beziehung ausgeglichen?
  • Wie liefen die letzten Monate der Beziehung? Was waren häufige Streitthemen?
  • Wie lief eure Kommunikation? (ganz wichtig!)
  • Wie hat dein eigenes Leben unabhängig der Beziehung ausgesehen?
  • Wie hat das Leben deines ex unabhängig von der Beziehung ausgesehen?

Sollte es bei ihm jedoch wirklich eine Verschiebung der Prioritäten gegeben haben (z.B. hin zu seinen Hobbys), dann ist es aus meiner Erfahrung sehr schwer, hier etwas zu ändern.

In diesem Fall gehe ich mit meinen Klienten dann ins Loslassen und in Prozesse, um das Vergangene gut zu integrieren.

So geht es nun weiter für dich!

Du siehst also es gibt viele Gründe dafür, warum er sagt, dass er keine Zeit hat.

Wie gesagt, es ist wichtig, hier genauer hinzuschauen, um für dich nächste Schritte finden zu können und um die Situation gut einzuordnen.

Wenn die Trennungsgründe eher unveränderlich sind, so ist der nächste Schritt ins Loslassen zu gehen.

Siehst du die Trennungsgründe aber als veränderlich an, dann gehst du jetzt in die Kontaktsperre und steigst anschließend ganz gewöhnlich in die Strategie ein.

Vielleicht bist du jetzt auch noch etwas ratlos, was der wirkliche Trennungsgrund ist.

Oder du fragst dich, wie es in deiner speziellen Situation weitergehen kann.

Für diese Fälle freut es mich, dich bald im Coaching begrüßen zu dürfen.

>>> Hier geht’s zum Coaching!

Alles Liebe,

Theresa

Theresa

Theresa ist Senior-Coach bei szenario-zwei und Psychologin.

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