Geniale Strategie gegen schlechtes Gewissen beim Fremdgehen [effektiv!]

Fremdgehen ist – wenn alles rauskommt – oftmals mit viel Drama verbunden. In aller Regel hat man aber nur jene Person im Blick, die betrogen wurde.

Aber was, wenn du die Person bist, die betrügt? Auch da kommt man nämlich oft nicht ganz easy weg.

Denn es plagt einen das schlechte Gewissen, das sich wie ein schwerer Rucksack anfühlt, den man ständig mitschleppt und nicht loswerden kann.

Wenn du also gerade ein schlechtes Gewissen beim Fremdgehen hast, dann bist du nicht allein, denn das ist eine relativ normale Reaktion.

In diesem Guide erfährst du, wie es überhaupt dazu kommt, dass manche beim Fremdgehen ein unheimlich schlechtes Gewissen haben und manche nicht.

Und wir schauen uns an, wie man ein solch schlechtes Gewissen auch wieder loswerden kann.

Also los geht’s!

Woher kommt das schlechte Gewissen beim Fremdgehen?

In diesem Abschnitt schauen wir uns ganz genau an, woher das schlechte Gewissen beim Fremdgehen überhaupt kommt und warum man sich so fühlt.

Dazu betrachten wir zunächst eine typische Affären-Konstellation, bestehend aus drei beteiligten Personen:

Wir haben also einmal zwei Menschen in einer romantischen Beziehung (A + B). Und einer der beiden geht fremd (A), ist also mit noch jemand anderem (C) zugange.

(Anmerkung: Natürlich könnte auch Position C noch mit jemandem in einer Beziehung sein.)

Und das schlechte Gewissen kommt nun dadurch, dass Person B in der Beziehung nichts vom Fremdgehen weiß.

Das heißt:

Person B behandelt Person A immer noch so, als würde Person A eben NICHT betrügen und als würde Person A EHRLICH sein.

Das ist aber nicht der Fall. Und das ist die Ursache für das schlechte Gewissen.

Weil es zu einer Inkongruenz kommt zwischen dem, wie sich Person A wirklich verhält (Fremdgehen!) und wie Person B glaubt, dass sich Person A verhält.
(Person B glaubt nämlich, dass Person A NICHT fremdgeht!)

Gedanken von Person A sind dann oft dergestalt: „Oh nein, ich [= Person A] betrüge sie und bin nicht ehrlich, aber sie [= Person B] ist immer noch so nett zu mir!“

Ein schlechtes Gewissen kann jedoch nicht nur bei Person A auftreten, sondern auch bei Person C, nämlich in ganz ähnlicher Form. Bei Person C äußert sich das schlechte Gewissen dann in Gedanken wie: „Oh nein, ich hab mit ihm ein Verhältnis und seine Frau, die Arme, weiß gar nichts davon!“

Beim Fremdgehen und auch jeder Affäre ist es immer so, dass man das eine sagt, aber das andere tut. Man merkt, dass hier etwas nicht übereinstimmt.

Das schlechte Gewissen äußert sich dann mal als „System-Error“, der anzeigt: „Hoppala, hier gibt’s was zu tun!“

Damit sind wir schon beim nächsten Punkt, nämlich wie das schlechte Gewissen beim Fremdgehen auch nützlich sein kann für dich!

Warum das schlechte Gewissen auch super nützlich sein kann!

Jeder von uns hat intern eine Kontroll- und Regulierungsinstanz.

Du kannst dir das vorstellen wie ein GPS-System, welches dich darauf hinweist, wenn du etwas „vom Weg abkommen“ bist.

Ein GPS-System sagt in diesem Fall: „Du hast die falsche Route gewählt, bitte wende in 100 m!“

Das schlechte Gewissen beim Fremdgehen ist ähnlich so einem GPS-System. Es zeigt dir an, dass in dir etwas nicht geklärt ist.

Es gibt auch Leute, die gehen fremd oder haben eine Affäre und sind absolut in Frieden damit. Diese Leute haben das in sich stimmig geklärt.

Ein schlechtes Gewissen beim Fremdgehen deutet darauf hin, dass noch innerer Klärungsbedarf besteht. Da rüttelt noch etwas innerlich – es gibt also noch etwas zu tun.

Nachdem wir also jetzt die Frage beantwortet haben, woher das schlechte Gewissen eigentlich kommt, gehen wir jetzt in die Praxis.

Im nächsten Abschnitt erfährst du, welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest, wenn du beim Fremdgehen ein schlechtes Gewissen hast.

Und anschließend schauen wir uns eine simple Strategie an, wie du dein schlechtes Gewissen klären und damit auch loswerden kannst!

Lies am besten gleich weiter…

VERMEIDE diese 3 Fehler, wenn du beim Fremdgehen ein schlechtes Gewissen hast

Ein schlechtes Gewissen erzeugt immer einen gewissen Leidensdruck. Man möchte etwas an der Situation ändern oder die Situation verbessern.

Und dann tut man oft Dinge, die kontraproduktiv für die eigene Situation sind.

Dabei stechen 3 Fehler ganz besonders heraus und auf diese möchte ich nun eingehen.

Fehler #1: Irrationale Handlungen

Schauen wir uns mal an, was irrationalen Handlungen sein können:

Ich spreche also von unüberlegten Handlungen, die nicht auf Basis einer inneren Klärung passieren, sondern eben irrational im jeweiligen Moment.

Der Leidensdruck wird also irgendwann zu groß und man tut dann erst recht etwas, das alles noch schlimmer macht.

Darum kann das schlechte Gewissen beim Fremdgehen auch so nützlich sein für dich: Wenn du es rechtzeitig erkennst (und wenn du den Guide hier liest, dann ist dies ja der Fall), dann kannst du für dich innerlich die Situation klären und anschließend wohlüberlegt deine nächsten Schritte gehen.

Denn es macht einen großen Unterschied, ob du überhastet irgendetwas tust und nachher die Scherben zusammenklauben musst oder wohlüberlegt an die Sache herangehst.

Hier lauert auch noch ein zusätzlicher Teufelskreis: Erinnere dich auch daran, dass das schlechte Gewissen auch davon herrühren kann, dass dein Partner dich so sieht, als würdest du nicht fremdgehen.

Wenn du nun plötzlich wertschätzender in der Beziehung wirst oder mehr Geschenke machst, dann wird sich dein Partner denken: „Ah, zwischen uns läufts in letzter Zeit ja wunderbar!“, und wird deswegen auch wertschätzender werden.

Das jedoch verstärkt das schlechte Gewissen noch mehr, weil diese Inkonsistenz, wie dein Partner dich erlebt, du aber tatsächlich handelst, noch größer wird.

Fehler #2: Mit Gott und der Welt über deine Situation quatschen

Affären, Seitensprünge und Fremdgehen lebt ja davon, dass es geheim bleibt.

Die Versuchung ist dann oft groß, dass man mit Freunden, Bekannten, Kollegen usw. über die eigene Situation und das schlechte Gewissen spricht.

Die Erfahrung zeigt aber: Die Welt ist klein und Zufälle gibt’s immer. Irgendwer plaudert dann etwas aus oder über Umwege kommt eine Information dann zu deinem Partner.

Vielfach ist es für andere Menschen auch schwer, zwischen den eigenen Moralstandards („Fremdgehen tut man nicht!“) und deinen Bedürfnissen zu unterscheiden.

So werden sich solche Gespräche sich oftmals in eine Richtung entwickeln, dass du letztlich ein noch stärkeres schlechtes Gewissen hast, anstatt dass du einer inneren Klärung einen Schritt nähergekommen bist.

Deswegen unsere Empfehlung: Wenn du mit jemandem sprichst, dann tu das mit jemandem, dem du wirklich vertraust und der dir in deiner Situation empathisch begegnen kann und das Gespräch zwischen euch halten kann.

Oder natürlich du kommst du uns ins Coaching, wir helfen dir in verzwickten Situationen gerne und vertraulich weiter!

Und auch ACHTUNG vor Alkohol! Denn wie heißt es so schön: Die lockere Zunge spricht die Wahrheit. Und dann hast du – schwuppdiwupp – mehr ausgeplaudert als dir eigentlich lieb war!

Fehler #3: Am schlechten Gewissen „ausruhen“

Viele Menschen mit einem schlechten Gewissen beim Fremdgehen versuchen sich einzureden: „Ja, ich hab eh so ein schlechtes Gewissen, deswegen kann ich die Affäre genießen. Das passt dann schon.“

So nach dem Motto: Ich verletze zwar meinen Partner, aber weil es mir schlecht geht, darf ich weitermachen.

So ein Ansatz ist keine innere Klärung, sondern nur ein Versuch einer Rechtfertigung und beschwichtigt nur.

Das ist so ähnlich, wie wenn du auf eine klaffende Wunde ein Pflaster drauftust. Vielleicht hilft es kurzfristig, aber langfristig wird es nichts nützen.

Denn dein Partner wird den Seitensprung nicht plötzlich gutheißen, nur weil du ein schlechtes Gewissen hast.

Gemäß unserer Erfahrung aus dem Coaching wird es von Partnern oftmals sogar als sehr egoistisch empfunden, wenn man einen Seitensprung nur wegen dem schlechten Gewissen beichtet und nicht aus Liebe oder Achtung dem Partner gegenüber!

Es lohnt sich also, dass du dich mit deinem schlechten Gewissen auseinandersetzt, damit du die Situation für dich klären und jene Schritte gehen kannst, sodass es für dich gut weitergehen kann.

Und wie das genau funktioniert, darum geht’s jetzt!

Wie du dein schlechtes Gewissen loswirst

Vermutlich würdest du ganz spontan sagen: „Man sollte nicht betrügen!“

Dennoch bist du anscheinend irgendwie in diese Lage gekommen, bis zu einem Moment, wo du dir gedacht hast: „Ah, ich mach das jetzt trotzdem!“

Um das schlechte Gewissen loszuwerden, geht’s also darum, hinter deine Beweggründe zu werfen und dich zu fragen:

  • Warum war die Lust (oder was auch immer) so groß, dass du nicht widerstehen konntest?
  • Was hat dich so verführt und verleitet, diesen Schritt zu tun?

Im Folgenden werden wir uns diesen Fragen nähern, sodass du diese für dich beantworten und so zu einer inneren Klärung kommen kannst.

Und noch eine kurze Anmerkung, bevor wir weitertun: Diesen folgenden Prozess empfehlen wir auch, wenn du deinen Seitensprung später beichten möchtest. Das ist nämlich eine gute Vorbereitung auf das Gespräch mit deinem Partner!

Die Schritte, um dein schlechtes Gewissen loszuwerden und innere Klärung zu finden, findest du überblicksmäßig mal in dieser Infografik:

Schritt #1: Was hat dich zum Fremdgehen verleitet?

Was war also der „Antreiber“, dass du fremdgegangen oder dich auf eine Affäre eingelassen hast.

Im Coaching hören wir oftmals so etwas wie:

  • „Ich hab zuhause keinen Sex mehr gekriegt.“
  • „Mir ist die Beziehung über den Kopf gewachsen und ich brauchte einen Raum für mich.“
  • „Ich wollte auch mit jemand anderem noch was erleben.“
  • „Ich war von dieser Person absolut fasziniert und konnte nicht widerstehen.“

In deinem Fall ist es vielleicht auch etwas ganz anderes, lass dich durch die eben genannten Gründe einfach mal inspirieren.

Finde für dich heraus, was dich gereizt hat und aus welchem Grund du schließlich fremdgegangen bist.

Und trau dich, das auch gegenüber dir selbst zuzugeben.
(das ist oftmals der schwierigste Teil!)

Eine solche Begründung für das eigene Handeln wird die Affäre niemals „rechtfertigen“ können. Aber es hilft mal, dir bewusst zu werden: Was passiert denn hier eigentlich?

Und hier wollen wir auch nicht stehenbleiben, sondern es folgt gleich Schritt #2…

Schritt #2: Erkenne, dass es deine Entscheidung war

Fremdgehen oder eine Affäre beginnt immer dort, wo man selbst ein Problem bekäme, wenn es der Partner herausfinden würde.

Der nächste Schritt, um dein schlechtes Gewissen loszuwerden ist also anzuerkennen, dass es deine Entscheidung in diesem Moment war.

Viele sagen jedoch: „Und dann ist es mir passiert!“

Aber „es“ ist dir nicht passiert. Du hast in diesem Moment eine Entscheidung getroffen, dich verleiten zu lassen und weiterzumachen oder dir vielleicht aktiv eine Affäre gesucht.

Es war in dem Moment eine bewusste Entscheidung gegen die Regeln der Beziehung (sofern du selbst in einer Beziehung warst) oder gegen die Regeln der eigenen Moralvorstellungen.

Dieses Anerkennen ermöglicht dir auch, nicht in einem „handlungsunfähigen“ Opfer steckenzubleiben, welches „gelebt“ wird und keine eigenen Entscheidungen treffen kann.

Wenn man in diesem „Es ist mir einfach passiert.“ steckenbleibt, so wird sich über die Zeit das schlechte Gewissen nur noch mehr verfestigen, weil es dann keine Handlungsoptionen gibt, selbst an der Situation etwas zu verändern.

Deswegen hilft es, auch anzuerkennen, dass es in diesem Moment (oder den Momenten) des Fremdgehens eine bessere Entscheidung war, sich gegen die Regeln der Beziehung oder der eigenen Moralvorstellungen zu stellen.

deswegen haben wir vorher ja geklärt, warum du fremdgegangen bist. Das hilft anzuerkennen, dass du aus dir heraus diese Entscheidung getroffen hast. Es hat für dich damals einen plausiblen und guten Grund gegeben, so zu handeln und fremdzugehen.

Schritt #3: Wisse, wie es für dich weitergehen soll

Das schlechte Gewissen wird sich erst dann bessern, wenn du eine Entscheidung triffst und wieder ins Handeln kommst.

Denn das schlechte Gewissen an sich ist keine Handlung. Du kannst es ja schließlich nicht einfach mit einem Knopfdruck abdrehen oder „nicht mehr tun“.

Wie eingangs gesagt: Das schlechte Gewissen ist dein GPS-System, welches dir anzeigt, dass du etwas vom Weg abgekommen bist und etwas in dir Klärung benötigt.

Das GPS-System fordert dich dann auch zu einer Handlung auf, indem es so etwas sagt wie: „In 100 m bitte wenden!“

Deswegen wollen wir nun für dich herausfinden, was deine nächste Handlung ist – was also dein Äquivalent zu „In 100 m bitte wenden!“ umgelegt aufs Fremdgehen und das schlechte Gewissen ist!

Und oft reicht es schon, diese Entscheidung zu treffen. Vielen Menschen hilft es zu wissen: „Ich mach jetzt weiter so.“ So hat man dann die Entscheidung getroffen und übernimmt die Verantwortung für das eigene Handeln.

Wie du nun entscheidest, wie es für dich gut weitergehen kann und wie du weitertun möchtest, das erfährst du jetzt!

Wie du deine nächsten Schritte findest [Anleitung]

Vielleicht denkst du die ganze Zeit nebenbei über deine Situation nach. Deswegen empfehlen wir, dass du für das Folgende alles sehr konkret machst. Setz dich beispielsweise ½ h an einen neutralen Ort (beispielsweise ein Kaffeehaus).

nimm dir einige Blätter Papier und einen Stift mit und beginne zu schreiben. Schreib so lange, bis du einen Entschluss gefasst hast. Gehe erst, wenn du dort angekommen bist, und ringle diesen Entschluss auf deinem Papier auch fett ein.

Schreiben empfehlen wir übrigens, weil es innerlich strukturiert und die eigenen Gedanken ordnet. Schreiben bringt das, was in dir brodelt und wirr herumschwirrt nach draußen. Es macht die eigene innere Gedankenwelt fassbarer und realer.

Und wenn reines Nachdenken helfen würde, dann würdest du ja auch diesen Guide hier vermutlich nicht lesen.

Gehe dann aus Kaffeehaus (oder wo du halt bist) raus, suche den nächsten Mülleimer, zerreiße die Zettel, die du vollgeschrieben hast und schmeiß diese weg.

Auf diese Weise hast du für dich innerlich eine Entscheidung getroffen, die nun auch gelten kann. Du hast Verantwortung darüber übernommen, wie du weitermachen möchtest.

Anmerkung: Du kannst diesen Prozess natürlich auch auf mehrere Tage aufteilen, wir empfehlen aber, dass du dir die jeweiligen Schriftstücke des Tages nicht aufhebst.

Tipps für das Aufschreiben

Wir empfehlen, einfach mal mit dem Schreiben zu beginnen. Schreib also deine Gedanken auf uns sieh, wohin sie dich tragen und was da rauskommt.

Wenn du mit diesem Schreib-Prozess beginnst, stimme dich anfangs darauf ein, dass du eine Entscheidung finden magst.

Dadurch programmierst du dein Unterbewusstsein, genau dies auch zu schaffen und dir jene Gedanken zu liefern, die dieser Mission zuträglich sind!

Und wenn alles etwas stockt, dann kannst du auch folgende Fragen als Startpunkt (oder natürlich auch als Vertiefung) verwenden:

  • Wie bin ich in diese Situation gekommen?
  • Was ist mir wichtig, worauf will ich Acht geben?
  • Was will ich bewahren?
  • Wovon bin ich bereit, mich zu lösen?
  • Was will ich noch erleben?

Wie kann es für dich weitergehen?

Wenn du den Prozess von vorhin gut durchgemacht hast, dann können die folgenden Guides dich bei deinen nächsten Schritten unterstützen:

  • Wenn du die Affäre oder das Fremdgehen beenden möchtest, dann bist du hier (klick!) richtig aufgehoben.
  • Wenn du erfahren möchtest, wie du einen Seitensprung beichtest dann schau dir diesen Guide (klick!) an.
  • Oder wenn du alles hinter dir lassen und die Affäre loslassen und vergessen möchtest, dann geht’s in diesem Guide (klick!) für dich weiter.

Schreib mir gern auch in die Kommentare, wenn du eine kurze Frage oder Anmerkung hast oder wenn du deine Geschichte teilen möchtest. Wir freuen uns, von dir zu hören!

Alles Liebe,

Stephan

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