Wie du eine Affäre verzeihen kannst [mit diesen super simplen 4 Schritten klappt’s!]

Nun ist „es“ also passiert… Eine Affäre ist ans Licht gekommen.

Und nun sitzt du verdutzt da und weißt vielleicht nicht, wie dir geschieht und wie es für dich und deine Beziehung gut weitergehen kann.

In diesem Guide erfährst du Schritt für Schritt, wie du eine Affäre verzeihen kannst.

Angefangen beim Moment, in dem du die Affäre bemerkst oder dein Partner diese beichtet, bis hin zu gemeinsamen Gesprächen, sodass ihr beide wieder zusammenfinden könnt.

Also los geht’s!

Ist es überhaupt möglich, eine Affäre zu verzeihen?

Wenn in einer Beziehung eine Affäre passiert, dann muss das nicht zwangsläufig in eine Trennung münden. So kann die Affäre als „Warnsignal“ gesehen werden.

Beziehungskrisen (und darunter fallen auch Affären) stellen immer auch eine Chance sein und können das Startsignal zu einem Neuanfang sein.

So ist es auch Antonia und Maximilian gegangen…

Warum Affären oft eine Chance sein können

Maximilian war bei mir im Coaching und erzählte mir von seiner Situation. Er und Antonia waren seit langer Zeit verheiratet, ihre Kinder waren schon in der Schule.

Maximilian hatte eine körperliche Affäre gehabt, es war – wie er sagte – ein einmaliger Ausrutscher. Er beichtete daraufhin alles und schwor Antonia, dass er den Kontakt zur Affäre bereits abgebrochen hatte.

(Falls du meinen Guide über die 7 Phasen der Affäre schon gelesen hast: Maximilian ist also in der Reflexionphase ausgestiegen, weil er Schuldgefühle entwickelt hat.)

Er bereute diese Affäre, wollte um nichts lieber die Affäre hinter sich lassen und dass es in der Beziehung weitergeht und Antonia ihm die Affäre verzeiht.

Mit Maximilian arbeitete ich die Gründe für die Affäre heraus: Mit Antonia war der Sex zwar okay, aber grundsätzlich hätte er in der Beziehung gern mehr Sex.

Doch Maximilian hatte dies nicht angesprochen, weil er sich dachte: „Sie gibt mir eh schon so viel, im Haushalt macht sie so viel und kümmert sich so liebevoll um die Kinder. Ich will das nicht sagen und herumnörgeln.“

„Und dann hat es plötzlich gefunkt…“

Dann schilderte er weiter, dass er eines Tages auf einer Dienstreise war und da hatte er diese eine Frau gesehen. Mit der hatte es sexuell sofort gefunkt. Und wie es dann oftmals ist, passierte „es“ und Maximilian und diese Frau schliefen miteinander.

Ich habe Maximilian ermuntert, all das mit Antonia zu besprechen und ihr auch zu sagen, was ihm in der Beziehung nicht gepasst hatte.

Zu seiner großen Überraschung bekam er von Antonia zu hören: „Weißt du, ich hätte auch gern mehr Sex gehabt, aber du kamst oft so spät nach Hause. Ich dachte, du bist dann sicher zu müde dafür.“

Das ist eine klassische Dynamik: Ein Problem wird verschwiegen und nicht angesprochen, weil beide Angst hatten, dass das Thema zu groß wird und man sich darin verliert.

Doch Maximilian und Antonia konnten diesen Teufelskreis durchbrechen. Erst durch die Affäre begannen beide, über ihr Sex-Leben und ihre jeweiligen sexuellen Bedürfnisse zu sprechen.

Denn durch Maximilians Affäre war auch diese Vorsicht weg, wonach man das schwere Thema „Sex“ lieber nicht anspricht.

Durch die Affäre mussten beide sich damit auseinandersetzen. Für Antonia und Maximilian war das eine Chance, sich besser kennenzulernen, aufeinander zuzugehen und die eigenen Bedürfnisse besser zu kommunizieren.

Du siehst also:

Affären können eine Chance sein. Und für Antonia war es durch diese Gespräche auch möglich, die Affäre zu verzeihen.

Die Voraussetzung, dass eine Affäre eine Chance sein kann

(… sodass man eine Affäre auch verzeihen kann)

Affären sind dann eine Chance, wenn durch sie verborgene Themen beleuchtet und ans Tageslicht gebracht werden können.

Wenn also Probleme in der Beziehung endlich angesprochen und gelöst werden können.

So wie bei Maximilian und Antonia weiter oben. Die beiden wussten, dass die Beziehung und ihre Gefühle bedroht sind – erst in diesem Moment haben beide verstanden, dass sich etwas ändern muss, damit die Beziehung gut weitergehen kann.

Das bringt mich gleich zum nächsten Thema. Schauen wir uns also an, in welchen Fällen es Sinn machen kann, eine Affäre zu verzeihen.

Schritt #1: Wie man entscheidet, ob man eine Affäre überhaupt verzeihen möchte

In diesem Abschnitt schauen wir uns an, wie man herausfinden kann, ob es für einen selbst eine gute Idee ist, die Affäre zu verzeihen.

Denn in erster Linie muss man selbst mit sich ausmachen, ob man eine Affäre überhaupt verzeihen möchte !

Dazu ist zunächst mal die folgende Frage wichtig…

Ist eine Affäre ein Dealbreaker?

Es gibt nur eine einzige Person, mit der man fix das restliche Leben verbringen muss: Ja, MAN SELBST! Man selbst bleibt sich immer erhalten.

Bei der Frage, ob man eine Affäre verzeihen sollte, steht also zunächst folgendes im Vordergrund: „Was ist langfristig besser für mich?“

Jeder Mensch hat verschiedene Werte, Glaubenssätze und Ideen, was man für sich selbst im Leben haben möchte.

Manchen ist es aus diesem Grund wichtig, an dem, was man hat, zu arbeiten und es zu reparieren. Eine typische Aussage wäre hierzu: „Ja, diese Affäre ist zwar eine blöde Situation und schwer, aber ich würde mir für mich selber wünschen, dass ich diese Affäre verzeihen kann und wir wieder zusammenkommen!“

Andere würden vielleicht sagen: „Das finde ich nicht gut, was das passiert ist, das geht für mich gar nicht. Mit diesem Menschen möchte ich gar keinen Kontakt mehr haben!“

Wenn du also überlegst, ob du die Affäre verzeihen möchtest, frag dich zunächst: Ist diese Affäre ein Dealbreaker für dich. Ist sie also ein absolutes No-Go?

Ist die Affäre kein Dealbreaker, dann ist diese Voraussetzung mal abgehakt und wir können zur nächsten übergehen…

Wie ist die Affäre ans Tageslicht gekommen?

Wenn es darum geht, eine Affäre zu verzeihen, ist der Umstand enorm wichtig, wie die Affäre ans Tageslicht kam oder vielleicht auch „aufgeflogen“ ist.

Warum ist das wichtig?

Rufen wir uns nochmals das Beispiel von Antonia und Maximilian in Erinnerung. Maximilian hat die Affäre sofort gebeichtet und bereute sie ebenfalls. Für Antonia machte es dies leichter, wieder auf Maximilian zuzugehen.

Nehmen wir nun einen anderen Fall her. Nehmen wir an Sigi ist mit Andrea in einer Beziehung. Sigi hat seit 1 Jahr eine heimliche Affäre mit einer anderen Frau, bis Andrea ihm auf die Schliche kommt. Sigi geht daraufhin gleich in den Verteidigungs-Modus und sagt: „Aha, du spionierst mir also nach???“

Spür mal rein, in welchem Fall sind die Voraussetzungen besser, die Affäre zu verzeihen?

Vermutlich im Fall von Antonia und Maximilian, da er die Affäre sofort gebeichtet und sich reuig gezeigt hat.

Denn wenn es beim Untreuen wirkliche Reue gibt, dann ist es auch leichter, gemeinsamen einen Weg zu finden, sodass es gut weitergehen kann.

Wenn sich der Untreue hingegen nicht reuig gezeigt hat (oder das erst relativ spät kommt), dann wird es schwerer fallen, das tatsächlich ernst zu nehmen.

Es macht nur dann Sinn, eine Affäre zu verzeihen, wenn man weiß, woran man ist!

Um etwas zu verzeihen, muss man genau wissen, was man verzeiht.

Keine Affäre gleicht der anderen, manche enden nach kurzer Zeit, andere Affären dauern länger – die Situationen sind nahezu immer verschieden.

Wenn du selbst eine Affäre verzeihen möchtest oder auch erst überlegst, ob dies für dich infrage kommt, dann sind für viele die genauen Umstände der Affäre relevant.

Beispielsweise macht es einen gewaltigen Unterschied, ob die Affäre ein einmaliger „Ausrutscher“ war oder vielleicht schon heimlich über mehrere Jahre ging.

War es in der Affäre „nur“ Sex oder bestand auch eine emotionale Verbindung?

Wurde die Affäre erst beendet, nachdem diese aufgeflogen ist?

Gibt es – nach Beendigung der Affäre – noch Kontakt zu der Person (beispielsweise in der Arbeit, …)?

All das sind Fragen, die man sich stellen kann, um herauszufinden, ob man überhaupt eine Affäre verzeihen möchte.

Gibt es noch ein stabiles Fundament in der Beziehung?

Um eine Affäre verzeihen zu können braucht es zusätzlich ein stabiles Fundament, auf dem man wieder aufbauen kann.

Eine Beziehung muss aus mehr bestehen als nur der Aufräumarbeit nach einer Affäre.
(das ist natürlich ein wesentlicher Teil, darf aber nicht vollends vereinnahmend sein!)

Das heißt, es muss in der Beziehung nach wie vor positive Erlebnisse geben können, die man miteinander teilt.

Es braucht weiterhin eine konstruktive Gesprächskultur ohne ständige Vorwürfe.
(wie das genau funktioniert, werden wir uns in Schritt #3 noch ansehen!)

Wenn so ein Fundament nicht gegeben ist, dann ist es nur schwer möglich, eine Affäre auch tatsächlich zu verzeihen.

Wie du mehr Klarheit für dich finden kannst

Wenn du gerade in der Situation bist und eine Affäre verzeihen möchtest, hast du dir vielleicht auch schon die Frage gestellt, ob du aus dem richtigen Grund verzeihen möchtest und nicht vielleicht einen Grund vorschiebst, der dir langfristig nicht guttut (beispielsweise die Affäre aus einer Verlustangst zu verzeihen).

In einem persönlichen Coaching können wir dich genau bei diesem Prozess unterstützen und natürlich auch beim ganzen „Drumherum“:

  • Wie kannst du wieder vertrauen lernen?
  • Wie gehst du mit Ängsten um, die vielleicht wieder hochkommen?
  • Wie schaffst du es, dass du mit dem Verzeihen der Affäre nicht ein langfristiges Problem mit dir selbst bekommst?

All das können wir uns im Coaching anschauen und zum Thema machen.

Mein Team und ich unterstützen dich gerne:

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Schritt #2: Wie man selbst die Affäre verzeihen kann [8 super hilfreiche Tipps]

Wir haben nun schon darüber gesprochen, ob es möglich ist eine Affäre zu verzeihen und wie man entscheidet, ob man selbst überhaupt verzeihen möchte.

Für diesen Guide gehen wir nun mal davon aus, dass man zu sich selbst gesagt hat: „Ja, ich möchte die Affäre verzeihen!“

Und hier gibt es zwei Ebenen. Eine Affäre muss man einerseits selbst verzeihen. Solange man nämlich selber noch Groll hegt gegenüber dem untreuen Partner, wird dies die Beziehung auf Dauer vergiften.

Andererseits müssen natürlich die beiden Beziehungs-Partner wieder zusammenfinden und einen neuen Weg finden miteinander. Wie das funktioniert und wie man wieder Vertrauen schaffen kann, erfährst du weiter hinten im Guide.

Jetzt geht es mal darum, wie man selbst innerlich die Affäre verzeihen kann.

Tipp #1: Nichts überstürzen und sich selbst Zeit nehmen!

Ob man eine Affäre verzeihen möchte oder nicht, kann man in den seltensten Fällen sofort entscheiden.

Zunächst sitzt vermutlich mal der Schock tief. Man braucht Zeit, um die eigenen Gefühle und Gedanken zu sortieren.

Deswegen gilt die Devise: Nichts zu überstützen – auch wenn das in der Situation vermutlich schwerfällt!

Wenn der Partner eine Affäre gesteht oder man selbst dahinterkommt, dann findet man sich oftmals in einem wahren Wechselbad der Gefühle wieder: Man ist enttäuscht, oft auch wütend, betrogen worden zu sein. Dazu gesellt sich Angst und Ungewissheit, wie nun alles weitergehen wird.

In solchen Situationen ist es vollkommen okay zu sagen: „Ich brauch jetzt mal eine Zeit für mich!“ Das können zwei Wochen sein oder ein Monat.

Wenn du in dieser Situation bist, dann spür gut für dich nach, was du jetzt brauchst.

Es ist viel besser, mal runterzukommen, zu sich zu kommen und in Ruhe die nächsten Schritte zu gehen.

Es ist weder eine gute Idee, sofort die Trennung auszusprechen oder sofort zu sagen: „Ja, ich verzeihe dir die Affäre!“

Abstand hilft, um Klarheit zu bekommen, mit welchen nächsten Schritten du dich wohlfühlst und ob es für dich infrage kommt, die Affäre zu verzeihen!

Hier noch ein Hinweis: Nach einer Affäre ist nichts mehr so wie es war. Deswegen empfehlen wir, zumindest einen groben „Fahrplan“ festzulegen, im Sinne von:

  • Wann wird der nächste Kontakt sein? Wann und wo redet man gemeinsam wieder über die Zukunft der Beziehung?
  • Zieht einer aus oder nicht?
  • Wie sagt man es gemeinsamen Kindern?

Tipp #2: Auf sich selbst gut aufpassen

In emotional schweren Zeiten hängt man oft sprichwörtlich in den Seilen, man hat zu nichts Lust und alles ist irgendwie blöd.

Wenn’s dir gerade so geht, dann versuche, ein gutes Mittelmaß zu finden zwischen einerseits „Dinge von dir fordern“, also nach wie vor pünktlich zur Arbeit gehen und den täglichen Verpflichtungen nachkommen.

Und andererseits „sich gehen lassen“ und nicht übermäßig hart zu sich zu sein, also mal nicht zu viel von sich zu verlangen und auch mal einen Tag daheim zu bleiben.

Was hat dir früher gutgetan? Gibt es Hobbys oder Menschen, die dir Kraft spenden und die dich aufbauen?

Tipp #3: Mit dem eigenen Kopfkino fertigwerden, um eine Affäre zu verzeihen

Vielleicht drängen sich dir auch gerade viele Gedanken in den Kopf. Und die Erfahrung zeigt, dass dies nach einer Affäre in den seltensten Fällen angenehme Gedanken sind.

Man kommt vom einen ins nächste und dreht sich im Kreis.

Wir empfehlen, diese Gedanken und die damit einhergehenden Gefühle nicht irgendwie „wegzudrücken“, sondern dich da ernst zu nehmen.

Es funktioniert immer gut, diese Dinge aufzuschreiben, sodass sie den Weg nach draußen finden können.

Probier das am besten gleich aus:

  1. Schnapp dir einen Stift und Papier.
  2. Schreib alle Gedanken auf, die dir gerade durch den Kopf geistern. Und schreib dir einfach mal alles von der Seele
  3. Und schreib dazu, wie du dich gerade fühlst.

Lass einfach die Gedanken und Gefühle über deine Hand und den Stift den Weg nach draußen finden!

Tipp #4: Ein Gedanke zu eigenen Schuldgefühlen…

Beziehungen bedingen sich gegenseitig. Man selbst hat an allem irgendwo einen Anteil.

Man hat vielleicht einen Anteil daran, dass sich der Partner in der Beziehung unbefriedigt gefühlt hat.

Aber du hast definitiv KEINEN Anteil daran, dass dein Partner diesen Schritt gemacht hat und eine Affäre gestartet hat.

Denn dein Partner hätte auch andere Möglichkeiten gehabt, nämlich zum Beispiel mit dir darüber zu sprechen.

Also:

Du wirst vermutlich immer etwas finden, wo du selbst einen Anteil hattest, dass es in der Beziehung nicht mehr so gut lief oder ein Aspekt zu kurz gekommen ist.

Aber an der Tatsache, dass dein Partner eine Affäre eingegangen ist, daran hast du keinesfalls Schuld und geht zu 100% auf die Kappe deines Partners!

Tipp #5: Warum Freunde oft nicht die besten Ratgeber sind

Freunde können dir in schweren Zeiten Halt geben und werden sich auf deine Seite schlagen. Für deine Freunde wird dein untreuer Partner eindeutig der Übeltäter sein.

Dennoch tun sich Menschen oftmals schwer mit intensiven Gefühlen. Deswegen hört man dann von Freunden oft auch: „Weine doch nicht!“, oder: „Ist schon wieder gut!“

Aus diesem Grund werden Freunde auch nicht die besten Ansprechpartner sein, wenn du mit ihnen über das Verzeihen der Affäre sprechen möchtest.

Freunde können dich nicht in der vollen Breite auffangen, wie ein guter Coach oder ein Therapeut das kann.

Und das ist auch nicht die Aufgabe von Freunden. Diese sind natürlich wichtig, sie werden dich stützen und dich ablenken.

Aber Freunde sind nicht dazu da, dass sie dich coachen oder sich neutral mit deiner Geschichte zu befassen, um dir nächste Schritte aufzuzeigen.

Wir bei szenario-zwei haben ein gut ausgebildetes Coaching-Team, wir sind in schweren Situationen für dich da.

Wenn du also gern eine neutrale Sicht von außen haben möchtest, um nächste Schritte zu besprechen und eine konstruktive Auseinandersetzung zu bekommen, dann schau dir gern unser Coaching-Angebot an:

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Tipp #6: Verzeihen heißt nicht vergessen!

Dem Partner eine Affäre verzeihen ist ein großer Schritt.

Dennoch passiert oft ein Missverständnis: Wenn man eine Affäre verzeiht, dann heißt das nämlich NICHT, dass all das, was passiert ist, plötzlich ungeschehen ist.

Verzeihen heißt also nicht vergessen!

Man kann sich das wie bei einer Narbe nach einer Operation feststellen. Die Narbe erinnert immer an diese Operation und vielleicht wird die Narbe auch hin und wieder schmerzen. Auf alle Fälle ist sie nun ein fester Bestandteil des Körpers.

Es ist also ganz normal, dass man das, was geschehen ist, auch immer wieder wahrnehmen wird.

Und es kann auch sein in der Beziehung, dass man wieder Unsicherheiten oder Ängste spürt, wenn Situationen auftreten, die man nicht wirklich einordnen kann. Das kann zum Beispiel sein, wenn der Partner jemandem nachschaut oder wieder mal spät am Abend nachhause kommt.

Das heißt:

Selbst wenn du eine Affäre verziehen hast oder im Prozess fortgeschritten bist, dann wisse, dass Ängste, Unsicherheiten und sonstige Gefühle immer wieder mal hochkommen können!

Tipp #7: Die eigenen Gefühle zulassen

Wenn in einer Beziehung eine Affäre passiert, ist dies für alle beteiligten oft eine hochemotionale Zeit.

Wir Menschen sind ja keine Roboter, man kann also nicht einfach auf DELETE drücken und alles ist vergeben und vergessen.

Es ist okay, Angst zu haben, dass die Affäre vielleicht das Ende der Beziehung bedeutet.

Es ist auch okay, anfangs überfordert und hoffnungslos zu sein.

Und es ist auch okay, wütend zu sein.

Gefühle sind nicht „logisch“. Deswegen ist es wichtig, durch den eigenen Gefühlsprozess durchzugehen, die eigenen Gefühle anzuerkennen und nicht selbst steckenzubleiben.

Das führt dann dazu, dass sich das Gefühlsrad weiterdrehen kann.

Eine Methode, um mit den eigenen Gefühlen besser fertigzuwerden besteht darin, diese aufzuschreiben.

Vielen hilft es auch, durch Sport oder Bewegung die Gefühle zu verarbeiten.

Und natürlich haben wir auch im Coaching super ausgebildete Coaches, die viele Methoden kennen, um Menschen durch solch schwere emotionalen Zeiten zu helfen.

Tipp #8: Du darfst Meinung ändern!

Und zu guter Letzt noch ein ganz wichtiger Tipp:

Du darfst deine Meinung ändern!

Gerade wenn du anfangs felsenfest überzeugt bist, dass du die Affäre verzeihen möchtest und dann draufkommst, dass du dies nun vielleicht nicht mehr möchtest.

Es ist nicht wie bei einem Vertrag, wo du dich einmal entscheidest und das dann komme was wolle durchziehen musst.

Pass hier gut auf dich auf und spüre in dich hinein, was DU willst und was DIR guttut!

Schritt #3: Durch Gespräch die Affäre verzeihen und wieder zueinander finden

Nach einer Affäre ist nichts, wie es einmal war.

Wenn du selbst eine Affäre verzeihen möchtest, gibt’s immer zwei Ebenen, auf denen das geschehen muss.

Zunächst deine innere Ebene (das hast du im vorherigen Abschnitt schon gelernt).

Zum Verzeihen einer Affäre gehört jedoch auch, als Paar durch Gespräche und gemeinsame Zeit wieder zueinander zu finden.

Wie das gut gelingen kann, darum geht’s ab jetzt in diesem Guide!

Die Gefahr, wenn man nicht über die Affäre redet

Zum Verzeihen einer Affäre gehört auch, als Paar durch Gespräche und gemeinsame Zeit wieder zueinander zu finden.

Es braucht Gespräche, weil man durch den Schmerz durchgehen muss, damit man das auch als Paar verarbeiten und integrieren kann.

Denn wenn man das nicht tut und die schweren Themen stets umschifft, dann baut man auf hohlem Boden ein Fundament, das jederzeit wieder einstürzen kann.

Warum ist das so?

Vielfach denkt man sich nach einer Affäre: „Naja, vielleicht ist es eh besser, wir reden nicht mehr darüber. Machen wir die Beziehung nicht noch kaputter als sie eh schon ist…“

Oder auch: „Hm… Wenn der andere eh nichts sagt, dann wird’s schon wieder passen…“

Die Erfahrung zeigt jedoch, dass es der/die Betrogene irgendwann nicht mehr aushält und knallt es dann dem untreuen Partner an den Kopf.

Wenn man hingegen gleich über die Affäre auch gesprochen hätte, dann wüssten beide Partner, was der jeweils andere nun erwartet oder braucht.

Deswegen erfährst du ab jetzt in diesem Guide, wie man durch Gespräche wieder ein stabiles Fundament schaffen kann, sodass die Beziehung gut weitergehen kann!

Worüber dann eigentlich reden, um eine Affäre zu verzeihen?

Um eine Affäre verzeihen zu können, muss man als Paar herausfinden, wie es in der Beziehung nun weitergehen wird.

Wir bei szenario-zwei empfehlen hier nicht, sich gleich darauf festzulegen, ob man zusammenbleibt oder Schluss macht.

Besser ist es, gemeinsamen herauszufinden, wie man zusammenbleiben kann. Man tritt also in eine Phase der „Beziehungsverhandlungen“ ein.

In dieser Phase müssen auch Antworten auf die folgenden Fragen gefunden werden:

  • Wie viel Kontakt gibt es noch zur Affäre?
    (Im Bilderbuchfall wäre die Affäre beendet und der untreue Partner würde auch keinen Kontakt mit zur Affäre haben.)
  • Tut dem untreuen Partner die Affäre leid?
  • War es eine emotionale oder körperliche Affäre oder beides? Wenn es eine körperliche Affäre war: Wurde gut verhütet (in Hinblick auf etwaige Geschlechtskrankheiten)?
  • Wenn man gemeinsame Kinder hat: Wie und was möchte man den Kindern sagen?
  • Wie erklärt sich der untreue Partner, dass er die Affäre gestartet hat?

Ein Gespräch wird nicht genug sein!

Damit man eine Affäre auch nachhaltig verzeihen kann, wird ein Gespräch nicht ausreichen.
(zumindest kommt das aus unserer Coaching-Erfahrung praktisch nicht vor)

Dabei gilt es einen guten Mix zu finden, zwischen einerseits die Affäre nicht „totzuschweigen“ aber andererseits auch nicht zu zerreden.

Zusätzlich soll vermieden werden, dass das Thema „Affäre“ die gesamte Beziehung vereinnahmt und man ständig zwischendurch bei allen Unternehmungen und im Alltag darüber spricht.

Stattdessen empfehlen wir, einen Rahmen für Gespräche zu setzen, bei denen es dann dafür aber ausschließlich um die Affäre und ums Verzeihen geht.

So wird das Thema einerseits nicht ignoriert und bekommt genug Raum, andererseits vereinnahmt es auch nicht ständig die gesamte Beziehung!

Aus meiner Erfahrung hat sich ein Rhythmus von 2x wöchentlich für Gespräche über die Affäre bewährt. Später kann man von dieser Regelmäßigkeit etwas abrücken und beispielsweise nur noch bei Bedarf ein Gespräch über die Affäre „einberufen“.

Zusätzlich kann sich der betrogene Partner auch eine Liste anlegen mit Fragen und diese dann im Gespräch stellen.

Hierbei ist dann eine wesentliche Voraussetzung, dass der untreue Partner auch ehrlich Rede und Antwort steht!

Ohne konstruktive Gesprächskultur geht es nicht!

Nach einer Affäre kann es sein, dass die Emotionen hochschlagen. Das ist auch verständlich.

Trotzdem bringt es nichts, sich in Vorwürfen oder Rechtfertigungen zu verstricken. So würde man erst recht wieder aneinander vorbeireden, anstatt miteinander das Ganze anzugehen.

Deswegen empfehlen wir für Gespräche, um eine Affäre verzeihen zu können, eine gewisse „Langsamkeit“ im Gespräch. Das heißt: Sich einerseits wirklich dem Thema zu stellen und nicht vorschnell mit: „Jaja, passt schon!“, abzutun.

Es geht bei gemeinsamen Gesprächen nicht darum, lediglich Informationen auszutauschen, sondern gemeinsam mit der Verletzung zu sein, damit man einander verstehen, verzeihen und wieder zusammenfinden kann.

Zusätzlich haben sich folgende Tipps beim gemeinsamen Gespräch bewährt:

  • Redezeit ausmachen: Legt also fest, wie lange jemand reden darf. Denn oft kommt man erst dadurch auf bestimmte Dinge drauf.
  • Zuhören und auf den anderen eingehen: Wenn einer spricht, dann hört der andere zu und unterbricht nicht.
  • Regelmäßige Gesprächstermine: Es muss fix sein, wann man wieder miteinander über die Affäre redet. Denn nur so kann man in Begegnung bleiben, sich seine eigene Meinung bilden und merken, wie der jeweils andere reagiert.
  • Notfall-Exit-Strategie. Wenn man merkt, dass man es nicht schafft, weil es zu emotional ist. Dann raus aus dem Gespräch gehen und einen anderen Zeitpunkt ausmachen.

Profi-Tipp: Eine „Früherkennung“ etablieren!

Irgendwann ist die Versuchung groß, all die Widrigkeiten der Affäre zu begraben und zu sagen: „Ja super, das wird nun nie wieder passieren.“

Das ist aber so, wie wenn im eigenen Haus der Blitz eingeschlagen hat, das Haus dann abgebrannt ist, man das Haus wieder aufgebaut hat und nun sagt: „Okay, da wird nun nie wieder ein Blitz einschlagen!“

Empfehlenswerter ist es aus unserer Erfahrung, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.

Im Sinne von: Was können wir als Paar (und natürlich auch jeder für sich!) tun, damit „es“ tatsächlich nicht mehr passiert!

Es geht hier also darum, in Beziehung zueinander zu bleiben (im wortwörtlichen Sinn!) und auch wieder Vertrauen zueinander aufzubauen.

So kann schlussendlich die Affäre der am Anfang angesprochene „Warnschuss“ sein und die Beziehung kann dadurch gestärkt werden.

Wie dieser letzte Schritt, um eine Affäre zu verzeihen, nun genau funktioniert, darum geht es ab jetzt in diesem Guide!

Schritt #4: Wie ihr wieder Vertrauen zueinander aufbauen könnt, um die Affäre hinter euch zu lassen!

Fassen wir nochmals kurz die Schritte zusammen, um eine Affäre zu verzeihen und als Paar hinter sich zu lassen:

#1 Für sich selbst entscheiden, ob man die Affäre überhaupt verzeihen möchte.

#2 Selbst  die Affäre verzeihen und durch den emotionalen Prozess durchgehen (innerer Prozess).

#3 Gemeinsam über die Affäre sprechen und durch Gespräche wieder zueinander finden.

Wie all das gut klappen kann, hast du schon in den vorherigen Abschnitten gelesen.

Nun wollen wir uns noch „vorbeugende“ Maßnahmen anschauen, sodass es tatsächlich positive Konsequenzen gibt und sich wirklich was in der Beziehung ändert.

Wenn diese Komponente nämlich fehlt, dann wird der betrogene Partner immer verdächtigen und der untreue Partner eher wieder in Versuchung geraten.

Den Zeitfaktor unbedingt berücksichtigen!

Durch eine Affäre wurde das partnerschaftliche Vertrauen massiv erschüttert.

Vertrauen braucht lange, um es aufzubauen. Doch es kann innerhalb einer Sekunde zerstört werden.

Um eine Affäre zu verzeihen und wieder zusammenzufinden, muss jedoch das angeknackste Vertrauen wieder aufgebaut werden.

Vertrauen entsteht durch Handlungen über einen langen Zeitraum. Vertrauen wieder aufzubauen ist also ein Prozess.

Ich hatte ja schon geschrieben: Nach einer Affäre ist nichts, wie es einmal war.

Und da gilt es anzuerkennen, dass das Verzeihen und das Zueinanderfinden nach einer Affäre Zeit braucht – und man dem Prozess diese Zeit auch geben muss!

Wie du diesen Prozess bestmöglich mit den Erkenntnissen der positiven Psychologie unterstützen kannst, erfährst du jetzt!

Mit DIESEN 3 Faktoren die Liebe in der Beziehung wieder aufleben lassen!

Um Vertrautheit, Verbindung und Liebe zurück in die Beziehung zu bringen hat die moderne Forschung der positiven Psychologie 3 Faktoren zutage gefördert.
(mehr dazu findest du übrigens in Barbara Fredricksons sehr empfehlenswerten Buch „Love 2.0“)

Wir bei szenario-zwei nennen das gern das Trio der Liebe, dieses besteht aus:

  • Gemeinsam schöne Momente erleben. Also wenn man beispielsweise gemeinsam eine schöne Aktivität erlebt oder gemeinsam so richtig herzhaft lacht.
  • Einschwingen aufeinander. Das heißt, dem Partner empathisch zu begegnen und für ihn da zu sein. John Gottman hat hier das Konzept der „bids“ geprägt.
    (was das ist und wie du diese effektiv einsetzen kannst, erfährst du in unserem Love Factor!)
  • Das Wohlbefinden des Partners ist einem wichtig. Dabei geht es darum, dem Partner mal etwas Gutes zu tun und nur das Beste für den Partner wollen.

Wie du all das in deine Beziehung bringen kannst, sodass die Liebe wieder gedeihen kann, erfährst du ganz genau im Love Factor:

>>> Klicke hier, um zu erfahren, wie du Gefühle und die Liebe mit der Macht der Positiven Psychologie wieder in die Beziehung zurückbringen kannst!

Regelmäßige „Check-ins“ als Schlüssel, um eine Affäre zu verzeihen

Affären passieren oft auch, weil das Ansprechen der gegenseitigen Bedürfnisse nicht mehr passiert ist.

Deswegen empfehlen wir als weitere „vorbeugende“ Maßnahme regelmäßige Check-ins, und zwar im Sinne von: „Wie geht es uns in verschiedenen Bereichen der Beziehung?“

Sodass man eben NICHT sagen muss: „Ja ja, passt schon alles in der Beziehung“, sondern dass man dies differenzierter angehen kann.

Es ist eine gute Idee, sich auch für Gespräche darüber wirklich Zeit zu nehmen und diese auch tatsächlich zu planen.

Folgende Fragen kann man sich beispielsweise stellen, um differenzierter die Bedürfnisse der Partner zu erforschen: „Wie geht’s uns…

  • im emotionalen Bereich?“
  • im sexuellen Bereich?“
  • im fürsorglichen Bereich?“

Hilfreich ist hier auch, nicht nur in den Kategorien „gut“ und „schlecht“ zu denken, sondern immer in einer Skala von 1 (= nicht gut) bis 10 (= super gut) zu denken.

Dann könnte man beispielsweise sagen: „Ja, im emotionalen Bereich bin ich in der Beziehung gerade bei 8/10, aber im sexuellen Bereich nur bei 2/10.“ So wird es gegenseitig leichter, festzustellen, welche Bereiche in der Beziehung vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit vertragen können.

Die Sexualität neu entdecken

Viele Betroffene fühlen sich, nachdem der Partner eine Affäre hatte, selbst unsicher und vergleichen sich mit der Affäre.

Folgende Gedanken kommen dann einem in den Kopf: „Aha, du hast diese andere Person lieber gewollt als mich… Was ist denn so schlecht an mir?“

Um eine Affäre zu verzeihen, ist es auch bei der Sexualität wichtig, wieder Sicherheit aufzubauen.

Hier empfehlen wir bei szenario-zwei als praktisches Ritual die so genannte „Haut-Zeit“. Und das geht so…

„Haut-Zeit“. Zuerst stellt man den Wecker auf eine bestimmte Zeit, anfangs eigenen sich hierfür 8 min gut.

Anschließend ziehen sich beide nackt aus, legen sich zugedeckt ins Bett und finden eine angenehme Position, wo sich so viel Hautoberfläche wie möglich berührt. Man bleibt in dieser Position die vorhin eingestellte Anzahl der Minuten liegen.

Wenn eigene Gefühle hochkommen, dann dürfen diese rausgelassen werden (also beispielsweise lachen oder weinen). Jedoch: Es darf NICHT gesprochen werden!

Zusätzlich ruhen auch die Hände, es gibt also kein Streicheln, kein Küssen oder sonstige Liebkosungen.

Falls das Verlangen steigen sollte und groß wird, ist eine ganz klare Regel: Es darf keinen Sex geben.

Das heißt:

Nach der „Haut-Zeit“ ziehen sich beide wieder an (auch das gehört noch dazu!) und es wird nicht darüber gesprochen.

Man trennt sich quasi wieder und geht seine Wege.

Was ist der Hintergrund dieser Vorgehensweise?

Auch wenn Sex sehr schön ist, wird er oft als Ablenkung benutzt.

Denn oftmals ist es „leichter“, einfach Sex zu haben als mit einem Gefühl zu sein.

Und wenn man zu einem späteren Zeitpunkt Lust auf Sex haben sollte, dann ist das natürlich super gut. Aber im Rahmen der „Haut-Zeit“ gibt es keinen Sex.

Diese klare Regel ermöglicht es, sich auf diese Übung einzulassen und man weiß: Okay, ich kann mich fallenlassen, aber es bleibt bei diesem Rahmen.

Und gerade das kann Sicherheit und Vertrauen schaffen!

Coaching, um durch diese Zeit zu gehen!

Wenn man alleine oder zu zweit denkt: „Okay, allein geht’s nicht, da muss Hilfe von jemand Außenstehenden her!“, dann bist du bei szenario-zwei ebenfalls richtig.

Wir gehen das Ganze nachhaltig an, es geht im Coaching also auch darum, dass vor allem du selbst mal kein Problem mit dir bekommst, wenn du die Affäre verzeihst.

Denn manchmal ist es so, dass man verschiedene Teile in sich spürt.

Zunächst mal jenen Teil, der innerlich möchte, dass man verzeiht.

Doch auch jenen Teil, der vielleicht sehr verletzt ist und derzeit noch nicht verzeihen möchte.

Im Coaching gehen wir auf all diese Teile ein und schauen uns auch längerfristig an, wie es in der Beziehung und als Paar gut weitergehen kann.

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Wie geht es nun für dich weiter?

Du hast also nun die Schritte erfahren, wie man eine Affäre verzeihen kann.

Schauen wir uns diese nochmals zum Abschluss an:

  1. Für sich selbst entscheiden, ob man die Affäre überhaupt verzeihen möchte.
  2. Selbstdie Affäre verzeihen und durch den emotionalen Prozess durchgehen (innerer Prozess).
  3. Gemeinsam über die Affäre sprechen und durch Gespräche wieder zueinander finden.
  4. Und schließlich mit dem Partner gemeinsam wieder Vertrauen aufbauen kann, um die Affäre hinter sich zu lassen.

Und nun übergebe ich an dich:

Hast du eine Frage zum Guide?

Oder möchtest du deine persönliche Geschichte teilen?

Was es auch ist, schreib es mir gern in die Kommentare unten!

Alles Liebe,

Lena

2 Kommentare zu „Wie du eine Affäre verzeihen kannst [mit diesen super simplen 4 Schritten klappt’s!]“

  1. Alexander Jenewein

    Nope, einmal einen Ausrutscher verziehen.
    Es ist respektlos und zeigt, dass der „Partner“ emotional die Kontrolle verloren hat. Gleichzeitig ist es unaufrichtig zur Partnerschaft und signalisiert dem Treulosen, „mit mir kann man es machen“.
    Kuschelkurs ist hierbei fehl am Platz.
    (Bei Kindern ist es noch zu verhandeln)

    1. Genau, dann würdest du in Schritt #1 für dich herausgefunden haben, dass für dich der Weg des Verzeihen nicht in Frage kommt und deswegen auch nicht mehr den weiteren Schritten folgen. Somit geht es wohl in Richtung Trennung, Loslassen und einen guten Weg weiter zu finden.

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