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Du bereust die Trennung? Hier ist die beste Strategie, um damit umzugehen!

von Laura,  letztes Update: 2. Okt 2023

Du hast dich von deinem:r Ex getrennt und nun denkst du viel über die Trennung nach? Vielleicht bereust du die Trennung sogar bereits?

Dann bist du hier genau richtig!

Wenn man die Trennung bereut, nachdem man selbst Schluss gemacht hat, fühlt man sich oft verzweifelt und die Situation scheint verfahren.

In diesem Blogbeitrag geht es darum, wie es für dich nun weitergehen kann, wenn Gefühle und Gedanken aufkommen, dass die Trennung von deinem:r Ex womöglich doch ein Fehler war.

Wir starten damit, was hinter dem Bereuen steckt, wenden eine neutrale Art der Analyse einer Trennung an und gehen die nächsten Schritte durch, sodass es für dich gut weitergehen kann!

Deine Gefühle verstehen: Das Bereuen nach der Trennung richtig einordnen

Eine Trennung löst in der Regel eine Flut von Emotionen aus.

Auch wenn du Schluss gemacht hast, ist es nicht ungewöhnlich, die Trennung zu bereuen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass das Gefühl von Reue nicht zwangsläufig auf eine falsche Entscheidung hinweist.

Es ist ein natürlicher Teil des emotionalen Sturms, der auf eine Trennung folgt, und hängt oft mit dem Gefühl des Verlusts zusammen, dass das Ende einer Beziehung begleitet.

Warum es total normal ist, wenn du die Trennung bereust

Vielen anderen geht es ganz genau wie dir: Nach einer Trennung denkt man in der folgenden Zeit an die Beziehung und an die Gründe, die für einen selbst zur Trennung geführt haben.

Gerade wenn es einen Teil in dir gibt, der die Trennung bereut, intensiviert sich dieses Nachdenken und Grübeln über die Trennung meist und die eigene Entscheidung wird hinterfragt.

Oft kommen dabei dieselben Gedanken immer und immer wieder auf, vielleicht dreht es sich bei dir um ein paar Gedanken, die dich nicht loslassen.

Das kann für dich selbst super anstrengend werden, da dieses Grübeln Energie raubt und in einen ungesunden Gedankenkreislauf führen kann.

Die Entscheidung für eine Trennung ist kein leichtfertiger Schritt und damit einhergehend verändert sich viel. Es ist also völlig normal, dass auch für dich die Zeit gerade nicht leicht ist.

Viele gehen davon aus, dass vor allem die Person, von der sich getrennt wurde, das „Recht“ hat, dass sie nun eine harte Zeit hat.

Es leidet aber nicht nur dein:e Ex. Sondern auch du leidest, hast keine leichte Zeit und das ist ganz natürlich.

Auch du hast einen Menschen verloren, der für dich eine lange Zeit sehr wichtig war.

Zudem bist du mit den Veränderungen resultierend aus der Trennung konfrontiert, das sind sowohl emotionale als auch organisatorische Veränderungen.

Oft ist eine Trennung keine Entscheidung, bei der man sich zu 100 Prozent sich ist, sondern es ist manchmal…

  • eine übereilte Entscheidung, aus einer emotionalen Situation heraus,
  • ein innerer Drang, dass man es jetzt tun muss,
  • ein Bauchgefühl oder
  • eine Entscheidung, die durch externe Umstände beeinflusst ist.

Vielleicht war es also auch bei dir so, dass du dir nicht zu 100 Prozent sicher in deiner Entscheidung warst.

Denn wenn du dir ganz sicher gewesen wärst, hättest du vermutlich nicht diesen Guide hier angeklickt, oder?

Es kann super anstrengend, schmerzhaft und verunsichernd sein, wenn man an der eigenen Entscheidung zweifelt und diese bereut.

Wenn du nun hier sitzt und grübelst oder die Trennung vielleicht auch schon bereust, dann geht es also nicht nur dir so, sondern es ist ein ganz normales emotionales Phänomen nach einer Trennung!

Die rosarote Trennungsbrille

Neben der rosaroten Brille in der Verliebtheitsphase, beobachte ich im Coaching auch häufig die „rosarote Trennungsbrille“.

Die rosarote Trennungsbrille beinhaltet Nostalgie und Sehnsucht nach vergangenen Erlebnissen und eine in der eigenen Vorstellung verklärte Zeit.

Macken von deinem:r Ex sind auf einmal nicht mehr so präsent, es überwiegen Gedanken an die positiven Zeiten der Beziehung und die Erinnerungen an negative Situationen verblassen.

Doch woher kommt eigentlich diese rosarote Trennungsbrille?

Zuallererst ist es so, dass eine Trennung mit vielen negativen Gefühlen einhergeht, dadurch sehnt man sich oft „nach den guten alten Zeiten“.

Wenn man eine Trennung bereut, kommt man viel ins Grübeln und denkt dabei dann oft auch an die positiven Seiten, an das Schöne, an all das, was nun fehlt.

In Summe entsteht das Gefühl von Nostalgie und Sehnsucht.

Die rosarote Trennungsbrille beinhaltet, dass man sich nach vergangenen Zeiten sehnt, da man damals glücklicher war, als man es jetzt gerade ist.

Man erinnert sich viel an das Positive und bereut die Entscheidung.

Auf einmal kann man sich gar nicht mehr so sehr an die negativen Seiten erinnern.

Vielleicht denkst du: „Die Beziehung war doch gar nicht so schlecht, wieso hab ich mich eigentlich getrennt?“

Und mit solchen Gedanken bist du nicht alleine.

Zu solchen Verzerrungen kommt es nicht nur im Rahmen von Trennungen.

Denk hier mal an die Schulzeit. Viele haben es gehasst jeden Tag in die Schule zu gehen – doch auf einmal sagt man Jahre später: „Ach, eigentlich war es doch eine coole Zeit!“

Warum neigen wir dazu, negative Situationen im Nachhinein als weniger negativ wahrzunehmen?

Die (sozial)psychologische Erklärung hinter der rosaroten Trennungsbrille

Was hier dahinter steckt ist die Tatsache, dass unsere Erinnerungen keine statischen Einheiten sind, die wie in Stein gemeißelt stets gleichbleiben.

Unsere Erinnerungen sind dynamisch und werden durch unsere nachfolgenden Erfahrungen, Erlebnisse Gedanken, Gespräche und vieles mehr beeinflusst.

Das heißt:

Übertrieben gesagt, hat jedes Gespräch, das du nach der Trennung geführt hast (mit dir selbst oder mit anderen) deine Erinnerungen an die damalige Beziehung verändert.

Erinnerungen sind nicht statisch, wie in Stein gemeißelt, sondern verändern sich durch die Informationen, mit denen wir sie füttern.

Als sozialpsychologische Erklärung fungiert hier der reconstructive memory bias.

Dieses sozialpsychologische Phänomen beschreibt, dass nachträgliche Informationen ursprüngliche Erinnerungen verzerren können, wodurch es schwer wird zu unterscheiden, was die „wahren“, ursprünglichen Informationen sind und was später als Informationen geliefert wurde.

Das kann dazu führen, dass alte negative Erinnerungen an die Beziehung mit neuen Informationen überschrieben werden.

Der reconstructive memory bias führt dazu, dass negative Situationen aus der Vergangenheit nach der Trennung auf einmal gar nicht mehr als so negativ wahrgenommen werden.

Das klingt jetzt vielleicht etwas gruselig!

Aber keine Sorge, das ist ein alltägliches Phänomen und du erfährst später, wie du dich hier distanzieren kannst.

Die Verstärkung der rosaroten Trennungsbrille

Oft macht man die Erfahrung, dass man nach einer Trennung wieder besser mit dem/der Ex auskommt, vielleicht auch jeden Tag Kontakt hat.

Da ist es zum Gedanken: „Eigentlich kommen wir eh gut miteinander aus, war die Trennung ein Fehler?“, nicht mehr weit.

Mit deinem:r Ex hat schließlich auch viel gepasst, es ist also nicht verwunderlich, dass man sich trotzdem noch gut versteht.

Was man hier manchmal vergisst, ist, dass die Trennungsgründe oft weg scheinen, sobald man die Trennung ausspricht.

Die Basis, worüber man gestritten hat, ist nach einer Trennung oft eliminiert, sodass man wieder besser miteinander auskommt.

Das führt dazu, dass man anfängt, die Trennung noch weiter zu bereuen, denn auf einmal harmoniert es wieder – das fühlt sich oft schön und gut an.

Vielleicht hast du da gerade auch das beste von beiden Welten: Du hast den positiven Kontakt zu deinem:r Ex, aber du bist das Negative losgeworden.

Aber Achtung:

Die rosarote Trennungsbrille wird durch einen guten Kontakt zu deinem:r Ex direkt nach der Trennung verstärkt.

Die Angst vorm Alleinsein

Nach einer Trennung ist man gefühlsmäßig wieder alleine und damit konfrontiert dieses Gefühl auszuhalten.

Nach einer Trennung muss man deshalb lernen, wieder alleine zu sein, gerade nach langen Beziehungen.

Ganz viele Menschen haben allgemein die Neigung, dass sie nicht gut alleine sein können. Viele haben das natürliche Bedürfnis, einen Partner an ihrer Seite zu haben.

Das Alleinsein wird oft als unangenehm wahrgenommen, da es meist von negativen Gefühlen begleitet wird.

Durch die lange Beziehung musste man dieses Alleinsein auch lange nicht mehr aushalten.

Für diese Gefühle braucht es jetzt Zeit, man muss sein eigenes Leben neu sortieren und es dauert, bis alles wieder in die Bahnen gelenkt wird.

Wichtig ist, dass du dir selbst zugestehst, dass auch du eine wichtige Bezugsperson verloren hast.

Es ist ungewohnt, dass du nicht gleich zum Handy greifen und deinem:r Ex etwas erzählen oder besprechen kannst, so wie du es die letzten Monate oder Jahre immer getan hast.

Beachte jedoch unbedingt:

Alleinsein, Einsamkeit und Ängste vorm Alleinsein verstärken das Bereuen und Zweifeln an der eigenen Entscheidung.

Wie du mit Schuld (und Selbstzweifeln) umgehst

Du grübelst gerade wahrscheinlich viel über die Trennung nach und vielleicht kommen da Gedanken auf, wie…

  • „Bin ich vielleicht selbst schuld, dass es nicht geklappt hat?“
  • „War vielleicht gar nicht mein:e Ex das Problem, sondern ich?“

Durch viel Nachgrübeln kommt man jedoch zwangsläufig auf Dinge, die man selbst falsch gemacht hat.

Vielleicht gibst du dir jetzt auch selbst ein Stück weit Schuld.

Bereuen wird durch Grübeln verstärkt, denn man findet Dinge findet, die man heute anders machen würde

Meinen Klienten empfehle ich in solchen Situationen, sich folgende Fragen zu stellen:

  • Warum konntest du damals nicht anders reagieren?
  • Warum konntest du bestimmte Dinge nicht akzeptieren?
  • Warum hast du damals Dinge gemacht, die du jetzt nicht mehr nachvollziehen kannst?
  • Wie hast du dich damals gefühlt?

Das Wichtigste:

Sei nicht zu hart zu dir, es gab damals Gründe, warum du Entscheidungen getroffen hast und Situation so gehandhabt hast, weil du in der Situation damals wahrscheinlich gar nicht anders konntest.

5 Anzeichen, dass die Trennung die falsche Entscheidung war

Du bereust gerade die Trennung und fragst dich, ob die Trennung vielleicht doch die falsche Entscheidung war?

Hier hab ich 5 Anzeichen für dich, wie du hier mehr Klarheit in deine Gedanken bringen kannst!

Anzeichen #1: Im Ex passieren Veränderungen in den Trennungsgründen

Wenn die Gründe für die Trennung jetzt grundlegend anders sind, könnte dein Bereuen der Trennung womöglich genau darauf hinweisen.

Trennungsgründe können dynamisch sein und sich verändern.

Vielleicht war es per se kein Problem, was lange zwischen euch bestanden hat.

Vielleicht war das Problem nur für eine kurze Zeit da und nun ist es ganz anders.

Ein Beispiel hierfür ist, wenn sich dein:e Ex verloren hatte, vielleicht nicht selbstständig genug oder zu anhänglich war – doch seit der Trennung erkennst du ihn/sie nicht wieder.

Im Coaching beobachte ich oft, dass der/die Ex plötzlich wie ein anderer Mensch erscheint, Party macht, auf Instagram von Kurzurlauben alleine postet und sich viele dann fragen: „Warum ging das in der Beziehung nicht so?“.

Eine Trennung kann für dein:e Ex ein Weckruf sein, sodass dein:e Ex verstanden hat, dass sich etwas ändern muss.

Anzeichen #2: Andere externe Umstände

Das Zwischenmenschliche hat super geklappt, es war eine Connection da und wenn ihr euch gesehen habt, war oft alles super – aber externe Umstände haben im Weg gestanden und die Trennung erschien als einziger Ausweg?

Wenn die externen Umstände auf einmal ganz anders sind, kann es sein, dass die Beziehung jetzt eine andere Chance hätte.

Beispiele sind hier Familienthemen, Intrigen oder Fernbeziehungen. Zieht dein:e Ex jetzt doch zurück in die Heimat oder wechselt den Job?

Manchmal gibt es auch im Studium oder in der Arbeit extrem stressige Phasen, wie das Staatsexamen, große Prüfungen, Projekte, etc.

Vielleicht muss man sehr gute Leistungen erbringen, weil Unterstützungsleistungen oder der Job dranhängen.

Oder man arbeitet neben dem Studium, hat zeitweise mehrere Jobs, damit man das Finanzielle stemmen kann.

Bei all diesen Beispielen können die äußeren Umstände für dich zur Trennung geführt haben, sich jedoch mit der Zeit ändern.

Veränderte Umstände können der Beziehung eine neue Chance geben!

Anzeichen #3: Du bist jetzt in einer anderen mentalen Verfassung

Vielleicht warst du zur Zeit der Trennung in einer instabilen mentalen Verfassung, hattest einen Burnout, selber viel Stress oder eine depressive Phase?

Wenn die eigene mentale Verfassung zur Trennung führt und dies NICHTS (!) mit der Beziehung zu tun hatte oder der Reaktion deines Partners, dann hat die Beziehung jetzt auch andere Chancen.

Denn du hast jetzt ganz andere mentale und emotionale Ressourcen, die du damals nicht hattest.

Ganz wichtig ist hierbei jedoch, dass dein emotionaler und mentaler Zustand, und die Reaktion deines Partners darauf, nichts mit der Trennung zu tun hatten.

Also:

Wenn du Veränderungen in dir spürst, kann die Beziehung andere Chancen haben.

Anzeichen #4: Ihr habt beide noch die gleichen Zukunftspläne

Ein weiteres Zeichen dafür, dass die Beziehung eine reelle Chance hat, ist, dass ihr die gleichen Zukunftspläne habt, also einer gemeinsamen Zukunft nichts im Weg steht.

Übereinstimmende Werte, die Frage nach Kindern, Wohnort, finanziellen Entscheidungen, etc. spielen für eine Beziehung eine wichtige Rolle.

Wenn die Trennung aus dem Affekt oder „Kleinigkeiten“ passiert ist, die aber die gemeinsame Zukunft unbeeinflusst lassen, hätte eure Beziehung, was Zukunftspläne betrifft, eine reelle Chance.

Anzeichen #5: Dir geht’s nicht gut damit

Ein weiteres Zeichen, dass die Trennung doch nicht die richtige Entscheidung war, ist auch, dass du immer wieder darüber nachdenkst, ob die Entscheidung nicht doch falsch war.

Das Bereuen der Trennung könnt schon ein Signal dafür sein, dass die Trennung vielleicht nicht aus einem überzeugten Mindset heraus gekommen ist.

Vielleicht spielten ja doch eher Kleinigkeiten eine Rolle oder die Trennung erfolgte impulsiv aus einer Emotion heraus.

Dennoch ist hier Vorsicht geboten, was Nostalgie, schwierige Gefühle vom Alleinsein und die rosaroten Trennungsbrille angeht!

Bevor du also gleich übersprungmäßig denkst, die Trennung war eine falsche Entscheidung, nur weil es sich jetzt nicht gut anfühlt, gehe erstmal weiter zur neutralen Analyse der Trennung!

So findest du nächste Schritte für dich, wenn du die Trennung bereust

Du hast ja bereits erfahren, dass das Bereuen einer Trennung an sich noch nichts darüber aussagt, ob diese nun ein Fehler war oder nicht.

Ja, es kann natürlich sein, dass die Trennung die falsche Entscheidung war.

Dennoch könnte es ebenfalls sein, dass die rosarote Brille deinen Blick auf die Vergangenheit etwas verfälscht.

Deswegen schauen wir uns jetzt an, wie du gute nächste Schritte für dich finden kannst.

Ganz wichtig: Nichts überstürzen!

Vielleicht hast du das Bedürfnis jetzt gleich etwas zu verändern, deinem:r Ex jetzt gleich zu sagen, was anders machen würdest, dass die Trennung ein Fehler war, etc.

Das ist total verständlich, wenn es dir so geht!

Denn die Gefühle, die gerade da sind, sind unangenehm und oft sucht man dann den schnellsten und vermeintlichsten einfachsten Ausweg.

Da kommt dann der Gedanke auf, zurück in die Beziehung wäre der einfachste Schritt (unabhängig, was der/die Ex dazu sagt).

Doch durch überstürztes Handeln wirst du selber schnell als „Creepy Ex“ wahrgenommen, was deine Chancen auf eine erneute Beziehung verringert.

Zudem führt es dazu, dass Entscheidungen übereilt getroffen werden, ohne dass sich alle eigenen Gefühle legen konnten.

Das ist aber wichtig, damit du feststellen kannst, wie du dich mit der Trennung wirklich fühlst und ob du eine zweite Beziehung wirklich willst.

Also:

Überstürze nichts, sondern gib dir Zeit, um zu sehen, wie du dich mit der Trennung wirklich fühlst.

Wie lange besteht die rosarote Trennungsbrille?

Wenn die rosarote Trennungsbrille deinen Blick auf die Vergangenheit einhüllt, dann dauert es in der Regel 4 bis 6 Wochen, bis dieser Effekt zu verblassen beginnt.

Mit der rosaroten Trennungsbrille ist es so ähnlich, wie mit Gewohnheiten.

Eine Beziehung ist oft verbunden mit kleinen und großen Gewohnheiten, von denen man sich auch erst „entwöhnen“ muss.

Deswegen empfehlen wir bei szenario-zwei – auch wenn du deine:n Ex zurück willst! – in die Kontaktsperre zu gehen, um hier für dich mehr Klarheit finden zu können.

Und gerade, wenn du die Trennung bereust und Bedenken hast, dann behalte umso mehr einen klaren Kopf und handle vorausschauend, um nicht noch mehr Unruhe und Unklarheiten in deinem:r Ex durch plötzliche Handlungen zu stiften.

Denn:

Überstützes Handeln führt zu mehr Unklarheit in deinem:r Ex und verringert somit deine Chancen!

Blicke analytisch auf die vergangene Beziehung

Die Trennung passiert meist aus einem guten Grund, also lass uns mal schauen, was war gut und was war schlecht.

Schnapp dir hierfür mal ein leeres Blatt Papier und einen Stift.

Nimm das Blatt Papier im Querformat und teile es in der Mitte, beispielsweise in dem du es faltest oder einfach einen Strich zeichnest.

Also so:

Schreibe auf die eine Seite des Blattes alles Positive aus der Beziehung.

Vielleicht fallen dir besonders viele positive Dinge ein, vor allem wenn du die Trennung bereust oder die rosarote Trennungsbrille trägst.

Dann drehe das Blatt um und schreibe auf die Rückseite des Blattes alles Negative, was dir einfällt. Hierzu zählen natürlich die Trennungsgründe.

Auch wenn dir gerade viel Positives eingefallen ist, denke darüber nach, was eure häufigsten Streitpunkte und Vorwürfe von beiden Partnern in der Beziehung waren.

Und wie wurde mit Vorwürfen und Uneinigkeiten umgegangen?

Wie ist dein Partner mit deinen ausgesprochenen, aber auch deinen unausgesprochenen Wünschen umgegangen?

Denk darüber nach, wie du dich zum Zeitpunkt der Trennung gefühlt hast und vor allem, woraus dieses Gefühl entstanden ist.

Man vergisst oft, wie man sich zum Zeitpunkt der Trennung und in der Zeit vorher gefühlt hat.

Aber vergiss nicht, du hast dich in irgendeiner Weise schlecht mit der Situation gefühlt, sonst hättest du dich nicht getrennt.

Wenn du jetzt auf das Blatt blickst, hast du buchstäblich untrennbar beide Seiten der Beziehung vor dir.

Du kannst dieses eine Blatt Papier nicht trennen.

Zur vergangenen Beziehung gehören immer beide Seiten – die positiven und die negativen Dinge!

Wie und warum Coaching helfen kann

Gerade wenn du tief in der rosaroten Trennungsbrille steckst oder viele chaotische Gedanken zur damaligen Beziehung hast, kann es helfen, deine Situation im Coaching durchzugehen.

Es hilft einen neutralen Blick auf das eigenen Gedankenkarussell zu bekommen und Gedanken laut auszusprechen.

Während man Gedanken gegenüber einer unbeteiligten Person ausspricht, muss man diese zwangsläufig ordnen.

Zudem können wir uns im Coaching ansehen, ob eure Beziehungsstrukturen für dich gesund waren und dich auf Dauer glücklich machen können oder was sich hieran ändern müsst.

Und wenn die Gefühle gerade einfach nur unangenehm sind, du dich traurig, verunsichert fühlst oder enttäuscht bist, dann können wir uns diese Themen ansehen und dir Strategien für diese mitgeben!

>>> Klicke hier und hol dir jetzt persönliche Unterstützung im Coaching!

Du bereust die Trennung und willst Ex zurück? Dann mach DAS!

Vielleicht bist du nun zur Erkenntnis gekommen, dass hinter dem Bereuen doch mehr steckt und du deine:n Ex zurückgewinnen möchtest.

Dann zeige ich dir jetzt ganz genau, wie du weiter vorgehen musst, um deine Chancen zu maximieren!

Die Macht der Kontaktsperre: Teil 1/2

Die Kontaktsperre unterscheidet sich nur insofern von unserer „gewöhnlichen“ Strategie, da sie nun quasi in „zwei Teile geteilt“ wird und es einen Zwischenschritt gibt.

Wenn du die Trennung bereust und deine:n Ex zurückwillst, dann gehe ebenfalls in eine Kontaktsperre.

Also:

Beginne mit dem ersten Teil der Kontaktsperre und verschwinde 15 bis 20 Tage von der Bildfläche.

Und Achtung:

Die Kontaktsperre bedeutet wirklich, dass du mal ganz von der Bildfläche verschwindest.

>>> Mehr zur Kontaktsperre erfährst du in diesem Guide!

Wie oben beschrieben, empfehlen wir nichts zu überstürzen, damit du ausreichend Klarheit bekommen kannst.

Aber auch bei deinem:r Ex führt die Kontaktsperre dazu, dass durch die Trennung entstandene Gefühle abkühlen können, sodass zwischen euch ein neutraler Umgang möglich wird.

Denn:

Wenn du es direkt nach der Trennung mit einer erneuten Chance versuchst, steckt dein:e Ex noch tief in negativen Gefühlen, wo es oft kein Durchkommen gibt.

Sollst du Ex sagen, dass du die Trennung bereust?

Wenn man selbst die Beziehung beendet hat und diese Entscheidung nun bereut, kommt bei vielen die Frage auf: „Soll ich das meinem:r Ex sagen?“

Generell empfehlen wir bei szenario-zwei an dieser Stelle, wie oben beschrieben, erstmal den ersten Teil der Kontaktsperre.

Vielleicht gab es bei euch bereits 15 bis 20 Tage keinen Kontakt und du möchtest deine:n Ex zurück.

Dann kommt jetzt zunächst ein „Zwischenschritt“ (vergleichen mit unserer „gewöhnlichen“ Strategie, wenn der/die Ex Schluss gemacht hat).

Denn:

Es ist nicht sinnvoll nach dem ersten Teil der Kontaktsperre sofort mit einer Testfrage weiterzumachen

Ex wieder anschreiben: So geht’s! [Zwischenschritt]

Eine Trennung erzeugt häufig einen Vertrauensbruch und dein:e Ex ist in der Position des „Verletzten“.

Wenn du deine:n Ex jetzt einfach mit einem „belanglosen“ Thema anschreibst, kann das für deine:n Ex schnell irritierend sein.

Denn du wolltest ja die Trennung.

Deshalb sehe ich es als wichtig an, deinem:r Ex einen kleinen (!) Einblick in deine Gedankenwelt zu geben.

Denn dein:e Ex weiß gar nicht, wo du gerade stehst.

Ziel ist es nicht, dass dein:e Ex gleich zurückkommt, auch wenn das natürlich schön wäre.

Sondern es geht darum, dass dein:e Ex einen kleinen Einblick erhält, was bei dir gedanklich und emotional gerade los ist.

Der Zwischenschritt besteht aus einer Nachricht mit den folgenden Bestandteilen:

Das kann so eine Nachricht sein, wie:

„Hey Annika, vielleicht ist es komisch wieder von mir zu lesen. Ich wollte dir jedoch mitteilen, dass mir bewusst geworden ist, dass die Trennung für dich sehr plötzlich gekommen sein muss und ich dich sicher sehr verletzt habe. Es tut mir leid, dass ich dich nicht früher an meinen Gedanken teilnehmen lassen konnte und dir zum Zeitpunkt der Trennung viel Schuld aufgeladen habe. Aus heutiger Sicht sehe ich die Dinge anders. Das wollte ich dich einfach kurz wissen lassen. Wie auch immer, alles Liebe“.

Die Voraussetzung für eine solche Nachricht ist jedoch eine erste Kontaktsperre (siehe vorhin), sodass dein:e Ex diese Nachricht in einer neutraleren Position bekommt und nicht frisch nach der Trennung.

Die Zwischennachricht solltest du unbedingt vor einer Testfrage schreiben, damit eine Testfrage zukünftig nachvollziehbar ist.

Ist ein Brief eine gute Idee?

Bei vielen kommt auch der Gedanke auf, einen Brief zu schreiben.

Prinzipiell empfehlen wir eher in den Dialog zu gehen, statt in den Monolog – und Briefe sind nichts anderes als Monologe.

Deswegen empfehlen wir in den meisten Fällen auch Textnachrichten. Denn diese geben deinem:r Ex auch die Möglichkeit, in den Dialog zu gehen, Nachfragen zu stellen usw.

Wenn es zu sehr vielen Vertrauensbrüchen bei der Trennung kam, viel wofür man sich entschuldigen möchte oder zu vielen neuen Erkenntnissen, über die der andere rein gar nichts weiß, kann ein Brief aber auch mal sinnvoll sein.

Wenn du einen Brief schreiben möchtest, dann empfehle ich jedoch immer, die Situation im Coaching zu besprechen, um alle Facetten der Situation gut zu beleuchten und die beste Ausgangsbasis für deine Situation zu schaffen.

>>> Hier kannst du dir ein persönliches Coaching bei mir holen!

Denn:

Briefe können schnell mal leere Worte sein und bei deinem:r Ex auf Granit stoßen oder deine:n Ex überfordern.

Wie es nach dem ersten Teil der Kontaktsperre weitergeht

Du hattest ja vorhin schon gelernt, dass es nicht die beste Idee ist, deine:n Ex einfach „nur“ mit einer Testfrage anzuschreiben.

Denn dies könnte für deine:n Ex komisch sein. Stattdessen haben wir hier einen „Zwischenschritt“ eingebaut.

Wie es danach weitergeht, schauen wir uns jetzt an!

Die Macht der Kontaktsperre: Teil 2/2

Nach dem Zwischenschritt geht es in den zweiten Teil der Kontaktsperre: Gehe erneut in eine Kontaktsperre von 15 bis 20 Tagen.

Durch diesen zweiten Teil der Kontaktsperre können aufgewühlte Emotionen, bei deinem:r Ex wieder sacken.

Nun also zusammengefasst die Schritte nach der Trennung, wenn du diese bereust:

#1 Gehe zuerst in eine Kontaktsperre von 15 bis 20 Tagen (Kontaktsperre: Teil 1/2).
(insbesondere gegen die rosarote Trennungsbrille!)

#2 Dann kommt der Zwischenschritt, also die Nachricht „Mir ist bewusst geworden dass…“

#3 Dann geht’s nochmal in eine Kontaktsperre von 15 bis 20 Tagen (Kontaktsperre: Teil 2/2).

#4 Und erst dann steigst du in unsere „gewöhnliche“ Ex-zurück-Strategie ein mit der Testfrage.

Diese 4 Schritte findest du auch in folgender Infografik nochmals zusammengestellt:

Was es mit der Testfrage auf sich hat

Nach dem zweiten Teil der Kontaktsperre ist es an der Zeit, deine:n Ex wieder auf deine Seite zu holen und den Fuß in die Tür zu stellen.

Das machen wir mit einer so genannten Testfrage, die du in vielen anderen Beiträgen und Videos von uns findest.

Eine Besonderheit in deiner Situation ist jedoch, dass man die Testfrage am besten noch mit einer Prise „Neugier“ und „Interesse“ würzt.

>>> Mehr zur Testfrage und wie du deine:n Ex wieder anschreiben kannst, erfährst du in diesem Blogbeitrag!

Ganz wichtig: Diese Angst musst du Ex nehmen!

Wenn du dich von deinem:r Ex getrennt hast, entstehen in ihr/ihm natürlich Zweifel oder Ängste.

Nämlich:

Dein:e Ex glaubt, du willst diese Beziehung nicht oder du siehst keine Chance in dieser Beziehung und für dich war etwas an der Beziehung falsch.

Und selbst wenn ihr beide wieder zusammenkommt, gibt es da oft die kleine Stimme in deinem:r Ex, die sagt: „Vielleicht wirst du dich beim nächsten Problem gleich wieder trennen oder vielleicht rennst du eh gleich wieder weg!“

Was kannst du tun, um das zu entkräften?

Brich deine Muster, werde die beste Version von dir selbst und zeige deinem:r Ex diese neue Version von dir!

Das hilft dabei, dass bei deinem:r Ex nicht dieselben Gedankenprozesse aktiviert werden, wie bei der Trennungssituation.

Denn wenn du deinem:r Ex mit den gleichen Mustern begegnest, werden automatische Gedankenreaktionen bei deinem:r Ex hervorgerufen, die mit Trennung und Verlassen werden zu tun haben, was schnell zum Abblocken führen kann.

Also:

Werde die beste Version von dir selbst, um automatische Gedanken in deinem:r Ex zu überlisten!

>>> Wie genau du zur besten Version von dir wirst, erklärt dir Stephan ganz genau hier!

So geht’s für dich weiter

Wenn du bis hierher gelesen hast, hast du nun ein besseres Verständnis darüber, wie es zu Gefühlen des Bereuens kommt und was deine nächsten Schritte sein können, wenn du dein:e Ex zurückwillst.

Für dich kann es nun mit folgenden kostenlosen Guides weitergehen:

>>> 9 extrem wirkungsvolle psychologische Tricks für Ex zurück!

>>> Schreib diese Nachrichten, um mit deinem:r Ex wieder zusammenzukommen!

Alles Liebe,

Laura

Laura

Laura ist Senior Coach bei szenario-zwei und studiert gerade im Master Psychologie an der Uni Wien.

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