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Schreibe deinem Ex in diesen Fällen (+ Tipps, wie du das richtig machst!)

von Laura,  letztes Update: 27. Jan 2024

Das eigene Verhalten nach einer Trennung kann sich anfühlen, wie ein Schachspiel – mit dir auf der einen Seite und deinem Ex auf der anderen Seite.

Man zerbricht sich den Kopf über den nächsten Zug, dreht sich gefühlt nur im Kreis, hat Angst mit dem nächsten Zug die schöne bisherige Strategie und den kühlen Kopf zu riskieren.

Grübelst du oft nach und fragst dich, ob du deinem Ex schreiben sollst?

Überlegst du, ob deine Gründe zu schreiben nun gute Gründe sind oder eher wie ein Nachlaufen wirken?

Dann bist du hier genau richtig!

Wir schauen uns an, in welchen Fällen es hilfreich sein kann, dem Ex nach der Trennung zu schreiben und in welchen Fällen man es vielleicht lieber lassen sollte.

Am Ende schauen wir uns noch ein paar weitere kluge Schachzüge an.

Also legen wir gleich los!

Will dein Ex, dass du ihm schreibst oder ist es nachlaufen?

Die Grenze zwischen dem Wunsch seinem Ex zu schreiben und der wirklichen Notwendigkeit, kann verschwommen erscheinen.

Was sind das nun für Gründe und was geht in deinem Ex überhaupt vor sich, wenn du ihm schreibst?

Will Ex dass du schreibst?

Starten wir mal mit der Frage: „Will mein Ex, dass ich schreibe?“

Viele fragen, ob der Ex einen vielleicht testet, wenn er sich von sich aus nicht meldet, damit man quasi selbst die Initiative ergreift.

Oft entsteht dabei ein Gefühl von „Wenn er nicht schreibt, muss ich umso mehr tun!“

Im Coaching erlebe ich es eher selten, dass es eine Art Test vom Ex ist, um zu schauen, wie du auf Ablehnung oder Blockieren reagierst.

Wenn der Ex ablehnend oder kalt reagiert, ist es meist also nicht, um dich aus der Reserve zu locken. Es ist sehr oft auch keine Aufforderung, dass man sich nun erst recht melden soll.

Aber es ist ganz natürlich, dass dieses Gefühl bei dir nach der Trennung entsteht, da man oft das Gefühl hat, man hätte zu wenig getan.

… oder läufst du deinem Ex nach, wenn du schreibst?

Wahrscheinlich hast du Bedenken, dass es wie Nachlaufen wirken könnte, wenn du deinem Ex schreibst.

Und ganz klar:

Wenn du ihm aus den falschen Gründen schreibst, dann kommt es beim Ex oft als Nachlaufen an.

Deshalb reagiert der Ex kurz nach der Trennung oft erstmal negativ.

Es kommt also auf den Grund und die Situation an, ob Schreiben ein Nachlaufen ist oder nicht.

Wir schauen uns gleich gute Gründe an, bei denen es Sinn machen kann, dem Ex zu schreiben.

Aber:

Wenn man das Bedürfnis hat, dem Ex zu schreiben, reimt man sich die Gründe manchmal zusammen oder schiebt etwas vor, um schreiben „zu dürfen“.

Das fällt unter die Kategorie Nachlaufen, was auch der Ex oft merken wird!

Wenn du dir also nicht sicher bist, ob du deinem Ex schreiben sollst oder nicht, dann komm zu mir ins Coaching und wir schauen uns an,

  • ob deine spezifischen Gründe deinem Ex zu schreiben, wirklich plausibel sind,
  • ob dein Ex einen Mehrwert dabei hätte oder
  • ob es eher „für dich selbst ist“ und wie man das angehen kann.

Zudem können wir uns ansehen, wie du Dinge formulieren kannst, sodass sie nicht in die Kategorie Nachlaufen fallen.

>>> Klicke hier, um jetzt mit mir persönlich zu sprechen!

Wenn du wiederum aus den richtigen Gründen schreibst, dann hat das oft positive Auswirkungen auf das Miteinander mit dem Ex.

Dafür gibt es für uns vor allem 4 sinnvolle Gründe. Welche dies sind erfährst du jetzt!

4 sinnvolle Gründe, um deinem Ex zu schreiben!

Das Bedürfnis nach Bindung ist grundlegend in der Psyche des Menschen verankert.

Nach einer Trennung ist dieses Bindungsbedürfnis erstmal angeknackst, wodurch es verständlich ist, dass wir uns nach emotionaler Nähe sehnen, die lange von unserem Ex erfüllt wurde.

Was sind also sinnvolle Gründe, um dem Ex zu schreiben?

Grund #1: Ex hat Geburtstag

Dem Ex zum Geburtstag zu gratulieren, kann eine gute Idee sein, damit das zwischenmenschliche Verhältnis positiv bleibt.

Ich sage meinen Klienten immer:

Wenn dein Ex erwartet, dass du zum Geburtstag gratulierst und er es selbst als Anstand betrachtet, ist es meist eine gute Idee, ihm deswegen zu schreiben.

Eine Ausnahme kann sein, dass ihr explizit ausgemacht habt, dass man keinen Kontakt mehr hat.

Wenn ihr nach der Trennung jedoch bemüht seid, ein gutes Verhältnis zu erhalten, vielleicht sogar eine Freundschaft zu wahren, könnte das positive Verhältnis zum Ex leiden, wenn du deswegen nicht schreibst.

Und:

Wenn es dem Ex völlig „wurscht“ ist, ob du ihm gratulierst, dann musst du nicht gratulieren und es kann in der Kontaktsperre untergehen.

Hier also Achtung:

Sein Geburtstag ist nicht einfach „nur“ ein Aufhänger, um dem Ex schreiben „zu dürfen“.

Dem Ex zum Geburtstag zu schreiben, verfolgt das Ziel von Aufmerksamkeit und um das gegenseitige Wohlwollen zu erhalten und zu pflegen.

Wenn du dich jetzt fragst, wie genau du deinem Ex nun gratulieren sollst, dann nutze dafür unsere bewährte Formel. Mehr zu dieser erfährst du in folgendem Guide:

>>> Wie du deinem:r Ex richtig zum Geburtstag gratulierst (komplette Strategie)

Grund #2: Du möchtest dich für etwas entschuldigen

Bei Trennung prallen zwei Menschen mit negativen Emotionen aufeinander und dabei endet oft alles in Drama, Anschuldigungen und Frust.

Manchmal schaukelt es sich hoch, bis beide Dinge sagen, die sie nicht so meinen.

Also:

Eine Entschuldigung kann ebenfalls ein guter Grund sein, um zu schreiben.

Wenn es einen Streit gab, du dich selbst unfair oder gemein gegenüber deinem Ex verhalten hast, dann kann es durchaus Sinn machen eine Entschuldigung zu schreiben.

Beispiele sind hier Beleidigungen, also wenn du Dinge gesagt hast, die du nicht so gemeint hast und dir aus Wut oder Verletzung rausgerutscht sind.

Der Klassiker ist so etwas, wie: „Du verhältst dich genauso kalt und rücksichtslos, wie deine Mutter!“

Für diese Fälle haben wir bei szenario-zwei den Newtralizer entwickelt. Der Newtralizer wird manchmal auch als Kippschalter-Trick bezeichnet, mehr dazu kannst du hier – klick! – erfahren.

Eine Entschuldigung kann also sinnvoll sein, um die Wogen zu glätten und Aussagen zu neutralisieren, die falsch oder verletzend waren.

Du kannst damit guten Willen zeigen oder signalisieren „Hey, ich kann mich auch anders verhalten, ich kann erwachsen mit der Trennung umgehen!

Das ist dann besonders wichtig, wenn ein Trennungsgrund war, dass du oft aufbrausend oder verletzend warst.

Grund #3: Wenn ihr noch Dinge miteinander klären müsst

Nach einer Trennung gibt es oft Dinge, die geklärt werden müssen, da eure Leben miteinander verwoben waren.

Klassische Beispiele sind:

  • Kinder,
  • Haustiere,
  • das Übergeben von Sachen,
  • Finanzen,
  • wichtige Dokumente oder gemeinsame Verträge.

In diesen Fällen sollte man sogar oft (zumindest die erste Zeit) in Kommunikation bleiben, um Missverständnisse zu vermeiden und guten Willen zu zeigen.

Nicht, dass es am Ende heißt: „Du hast mir meine Kinder weggenommen“, oder: „Du hast dir das Recht rausgenommen, alles alleine zu entscheiden!

Man sollte also nicht das Schreiben vermeiden, nur um auf Biegen und Brechen in der Kontaktsperre zu bleiben, obwohl es wichtige Sachen zu klären geben würde.

Dem Ex zu schreiben, wenn es Sachen zu klären gibt, kann das neutrale oder positive Verhältnis wahren.

Wichtig ist hier:

Übertreib es nicht! Schreib nicht wegen jeder Kleinigkeit.

Auch das kann sonst eher ein Vorwand sein, um regelmäßig oder sogar täglich in Kontakt zu sein.

Das absolute Negativ-Szenario ist, dass man sich nach der Trennung sogar mehrmals täglich beim Ex aufgrund von Organisatorischem meldet und die ganze Zeit hin und herschreibt, obwohl es anders ginge.

Mein Tipp lautet hier:

Schreibe, wenn es geht, lieber einmal pro Woche gesammelt, was es zu klären gibt.

Im Vorhinein Abmachungen zu treffen und durchzusprechen, wie was gehandhabt wird, kann langfristig ein besseres Verhältnis zwischen euch schaffen.

Natürlich gibt es Szenarien, wo das nicht geht. Gerade bei Kindern, ist es oft schwierig.

Aber:

Kläre im Vorhinein all das, was man klären kann.

Grund #4: Du möchtest Ex zurück

Wenn man seinen Ex zurück möchte, ist es oft so, dass man selbst immer wieder die Initiative ergreifen muss.

Da spielen einige Faktoren rein, wie dass der Ex nach der Trennung im Kopf erstmal bei Trennung ist und diese oft schwierige Entscheidung sich selbst gegenüber und vor euch beiden rechtfertigen muss.

Oft ist beim Ex auch eine gewisse Erleichterung dabei. Denn da waren wahrscheinlich negative Dinge, die zwischen euch standen und belastend waren.

Aber natürlich steckt auch der Ex in der emotionalen Verarbeitung.

Das heißt:

Wenn du deinen Ex zurückmöchtest, dann ist dies ein sinnvoller Grund, um ihm zu schreiben.

Aber, ganz wichtig, schreibe nicht irgendwas, sondern halte dich an unsere erfolgreiche Ex-zurück-Strategie.

Gehe also zunächst in eine Kontaktsperre und beginne anschließend mit der von uns entwickelten Testfrage. Mehr dazu auch noch weiter unten in diesem Guide!

Vorher schauen wir uns aber noch an, was du tun solltest, BEVOR du deinem Ex dann tatsächlich schreibst.

Mach das, BEVOR du deinem Ex schreibst!

Ich hatte es ja vorhin schon angesprochen:

Wenn es darum geht, deinem Ex zu schreiben, dann findet man gern Anlässe oder Ausreden, um schreiben „zu dürfen“.

Wenn du also überlegst, ob du deinem Ex schreiben solltest, dann beachte unbedingt die folgenden 3 Dinge, bevor du deine Nachricht abschickst.

#1 Definiere die Ziele!

Bevor du drauflosschreibst, überlege erstmal, welche Antwort du dir von deinem Ex erhoffst zu bekommen.

Oder anders gesagt:

Was ist das Ziel deiner Nachricht? Was willst du damit erreichen?

Versuche auch nachzuspüren, ob du innerlich eine „hidden agenda“ hast.

Schreibst du beispielsweise wirklich „nur“, um Organisatorisches zu klären oder vermisst du eigentlich eher deinen Ex und möchtest etwas von ihm hören?

Wenn du dir schwertust, hier ein Ziel für dich zu finden oder du in deiner Situation generell mit einer neutralen Person sprechen möchtest, dann hol dir gern ein Coaching.

>>> Hier kannst du persönlich mit mir sprechen!

Die 24h-Regel

Bevor du eine Nachricht an deinen Ex schreibst, warte mal 24 Stunden ab und dann spür rein, ob sich die Nachricht immer noch gut anfühlt.

Gehe die Fragen zu deinen Zielen nach diesen 24 Stunden nochmal durch und schau, ob sich etwas verändert hat.

Wenn du so möchtest:

Dies ist ein eingebauter „Sicherheitsmechanismus“.

Denn die allermeisten Dinge muss man nicht jetzt auf der Stelle klären, sondern man kann das auch 24h später noch schreiben.

Dieser „Zeitverzug“ führt auch bei dir dazu, dass vielleicht Emotionen des Vermissens etwas abklingen und du dann später etwas neutraler und mit einem Blick aufs große Ganze deine Situation einschätzen kannst!

Was tun, wenn dein Ex nicht antwortet?

Wenn dein Ex nicht antwortet oder dich ignoriert, ist das meistens ein Zeichen dafür, dass dein Ex gerade keinen Kontakt haben will oder kann.

Das gilt es dann erstmal zu respektieren, außer man muss wirklich jetzt sofort etwas Wichtiges klären.

Bewahre einen kühlen Kopf, schreibe nicht weitere 20 Nachrichten, sondern versuch deine eigenen Gefühle erstmal runterzuholen.

Wie dir das gelingen kann, beschreibe ich auch näher in diesem Guide:

>>> Trennung akzeptieren: Wie der Schmerz endlich aufhört und du ihn als Chance nutzt! [+ 9 geniale Tipps!]

Und ganz klar:

Keine Antwort zu erhalten, tut weh! Versuch aber, dich erst mal selbst um dich zu kümmern.

So kannst du dann auch deinem Ex aus einer selbst zentrierten Position begegnen.

Und das wird auch dein Ex merken.

Sobald du aus einer Position der Stärke schreibst, wird das auch mitschwingen und ganz anders ankommen, als wenn deine Nachrichten aus einer innerlich verzweifelten Ecke kommen!

Wann es keine gute Idee ist, deinem Ex zu schreiben

Wie du vorhin schon erfahren hast, gibt es einige gute Gründe, um dem Ex zu schreiben.

Aber es gibt auch einige Situationen, wo es definitiv nicht ratsam ist, deinem Ex zu schreiben.

Welche dies sind, schauen wir uns nun an!

Immer wieder empfohlen und immer wieder ein Desaster: Der Brief an den Ex

Nach der Trennung will man oft ganz viel loswerden, tausend Gedanken schwirren im Kopf.

Da ist vieles, was man dem Ex noch mitteilen möchte.

Vielleicht geht’s dir ja auch gerade so?

Und auch wenn du Dinge vielleicht schon 1000-mal gesagt hast, schreit irgendwas in dir drinnen, dass du es noch 1001. Mal sagen musst.

Dass wir einen Brief an den Ex schreiben wollen, hat also ganz oft mit den Dingen zu tun, die in uns selbst vor sich gehen.

Aber:

Der Ex ist nach der Trennung nicht der geeignete Ablade-Platz für all diese Gedanken und Bedürfnisse.

Deswegen enden Briefe an den Ex sehr oft auch im Desaster.

Briefe sind mit ganz vielen Worten gefüllt, mit all den Gedanken und Gefühlen, die wir dem Ex noch mitteilen wollen.

Ein Brief ist dann oft nur das, was er ist: Ganz viele Worte.

Und diese vielen Worte prallen am Ex nach einer Trennung oft wie an einer Mauer ab, sodass sie für den Ex nur leere Worte sind.

Was es nach einer Trennung braucht, sind Taten, die zeigen, dass die Dinge anders sein können.

Denn dein Ex hat vielleicht oft anderes Verhalten und viele Negativbeispiele erlebt, sodass er einfache Worte nicht mehr glauben kann.

Hier spielen also die Trennungsgründe eine ganz gewichtige Rolle, weswegen ihre Umkehrung auch in unserer erfolgreichen Ex-zurück-Strategie ein zentraler Baustein ist.

Und ja, manchmal kann ein Brief an den Ex sinnvoll sein.

Aber, damit ein Brief nicht nur leere Worte sind, sondern wirklich etwas bewirkt, sollte diese gut überlegt und auf die eigene Situation abgestimmt sein.

Darum:

Bevor du einen Brief schreibst, komm zu mir ins Coaching.

Denn im Gegensatz zum Ex, ist das Coaching der richtige Ablage-Platz für deine Gedanken und Gefühle.

Im Coaching können wir deine offenen Gedanken bearbeiten und an den Dingen feilen, die du mit dir selbst ausmachen kannst, bevor du dich wieder an deinen Ex wendest.

Wenn du einsam bist und dich bloß besserfühlen möchtest

Wenn es einem selbst schlecht geht, erscheint eine Nachricht an den Ex oft als der einfachste, schnellste oder einzige Ausweg aus den negativen Gefühlen.

Genau in solchen Situationen solltest du dem Ex aber genau nicht Schreiben!

Denn:

Du bist wahrscheinlich in deinen eigenen negativen Gefühlen gefangen.

Alles, was man dann sagt, hat oft eine emotionale Färbung, die du nicht wieder zurücknehmen kannst.

Die eigenen Worte sind dann oft dramatischer, können den Ex schnell überfordern, sodass er sich distanziert und im worst case sogar keinen weiteren Kontakt zulassen möchte, dich also blockiert.

Ich möchte es hier nochmal sagen:

Der Ex ist auch hier nicht die richtige Stelle, um Emotionen „loszuwerden“.

Ein entscheidender Schritt ist oft, bei sich selbst anzufangen.

Also beispielsweise zu überlegen, welche Dinge für dich offen und ungeklärt sind.

Schau dir dazu auch diesen Blogbeitrag von mir an (klick!), darin erkläre ich dir die wichtigsten Schritte, um die Trennung zu akzeptieren.

Wenn du Ex aus Verzweiflung schreibst

Viele Menschen verwechseln nach einer Trennung die Gefühle von Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und tiefer Verletztheit mit einem Gefühl von tiefer Zuneigung.

Aus den negativen Gefühlen nach der Trennung entsteht oft umso mehr das Gefühl einer tiefen Verbundenheit oder Zuneigung zum Ex.

Des Öfteren hab ich im Coaching Sätze gehört wie: „Es tut so doll weh, also muss der Ex super wichtig für mich gewesen sein, oder?“

Tiefe Zuneigung ist jedoch eigentlich ein Gefühl, was uns positive Emotionen geben soll, was uns Sicherheit und Geborgenheit vermittelt.

Auf der anderen Seite stehen die Hoffnungslosigkeit, die Verletzung und Einsamkeit, die ganz klar negative Gefühle sind, deren Ursprung in einer völlig unterschiedlichen Motivation liegt.

Es fühlt sich gerade so intensiv und schwer an, also wirst du wahrscheinlich eher große und emotional aufgeladene Worte wählen.

Wirklich neutral schreiben kann man dann meist nicht.

Aber oft braucht es eben vor allem nach der Trennung eine Sachlichkeit im Austausch.

Also:

Wenn man aus Verzweiflung schreibt, hat das oft eine negative Färbung, sodass man auch mal maßlos übers Ziel hinausschießt.

Auch hier ist die Gefahr, dass der Ex überfordert ist und dich blockiert.

Schreib deinem Ex nicht, wenn er gesagt hat, dass er Abstand braucht!

Dass der Ex nach der Trennung Abstand braucht, kommt oft vor.

Vielleicht ist viel Negatives passiert.

Vielleicht kommt auch dein Ex nicht zurecht und braucht Zeit, um alles zu verarbeiten.

Natürlich kann auch eine Bindungsangst Ursache dafür sein.

Oder:

Wenn man selbst nach der Trennung noch oft und viel geschrieben hat, kann es sein, dass der Ex ein Stopp-Signal setzen möchte.

Wenn der Ex ausgesprochen hat, dass er Abstand möchte und du trotzdem schreiben würdest, dann überschreitest du hier eine Grenze und arbeitest gegen die Wünsche des Ex.

Deshalb kann es im Ex Verärgerung, Verständnislosigkeit, Wut oder sogar Ablehnung auslösen, wenn man sich trotz des Wunsches nach Abstand immer wieder meldet.

Wann und wie sollst du deinem Ex schreiben?

Im gefühlten Schachspiel mit deinem Ex, gibt es also einige Dinge zu beachten.

Damit du dir deinen Kopf nicht noch mehr über den nächsten Zug zerbrechen musst, kommen hier einige Empfehlungen fürs Schreiben mit dem Ex.

Ex unmittelbar nach Trennung schreiben: Gute Idee oder Griff ins Klo?

Vor allem für unmittelbar nach der Trennung gilt:

Wenn du deinen Ex zurückmöchtest, dann ist es in der Regel direkt nach der Trennung keine gute Idee ihm zu schreiben.

Lass erstmal etwas Gras über die Trennung wachsen, die Gefühle müssen sich abkühlen.

Leite also eine Kontaktsperre ein, so wie du es ja auch in unserer tausendfach erprobten Ex-zurück-Strategie lernst.

Falls dennoch organisatorische Dinge geklärt werden müssen, dann ist für dich die so genannte teilweise Kontaktsperre die Technik der Wahl.

Was du nicht schreiben solltest

Manchmal wird empfohlen dem Ex Dinge zu schreiben, wie:

  • Ich hab in letzter Zeit oft an dich gedacht.“
  • Ich würde dich gerne mal wieder auf einen Drink treffen und schauen, wohin die Sache geht.

Diese Worte treffen beim Ex jedoch nach einer Trennung oft auf eine Mauer, die er hochgezogen hat.

Denn beim Ex ist nach der Trennung zunächst das Abstands-Bedürfnis maximal.

Nachrichten wie die obigen würden sofort beim Ex die Alarmglocken läuten lassen, denn sie kommunizieren versteckt: Lass uns wieder zusammen sein!

Aber das will dein Ex nach der Trennung (und auch nach der Kontaktsperre) vermutlich noch nicht.

Das ist auch der Grund, warum sich der Ex nach der Kontaktsperre auch in der Regel nicht von selbst melden wird.

Damit diese Floskeln erfolgreich sein könnten, müsste der Ex im Kopf eigentlich schon selbst wieder ein gutes Stück weg vom Status „Trennung“ sein.

Oder anders gesagt:

Du müsstest in unserer Ex-zurück-Strategie schon viel weiter sein – nämlich bei der Phase „positiv“.

Wie geht’s also besser?

Was wäre also ein kluger nächster (Schach)-Zug, anstatt sich auf solche riskanten Floskeln zu verlassen?

Verwende unsere Testfrage!

Ex nach Kontaktsperre schreiben: Nutze unsere bewährte Testfrage!

Die Testfrage ist eine plausible und sachliche Frage an den Ex, die am Ende der Kontaktsperre gestellt wird.

Die Testfrage folgt dem „Trail-und-Error-Prinzip“: Man schickt diese sachliche Nachricht und wartet die Reaktion ab.

Denn ganz klar:

Nach der Kontaktsperre weißt du ja nicht, wie dein Ex dir gegenüber drauf ist.

Das heißt, wir brauchen eine total unscheinbare Nachricht, um genau das mal auszutesten.
(… deswegen auch „Test“frage!)

Anhand der Antwort vom Ex erhältst du dann einen Anhaltspunkt, in welcher Phase der Ex nach der Kontaktsperre sein könnte und kannst dann deine nächsten Schritte gut abwägen.

Also ob du vielleicht die Kontaktsperre noch etwas verlängerst oder weitergehst in unserer bewährten Ex-zurück-Strategie.

Wie ist nun eine Testfrage aufgebaut?

Als Start für die Testfrage nutze eine sachliche Frage, damit es wirklich eine Baseline ist und nicht direkt emotional aufgeladen rüberkommt.

Denk mal so:

Wenn dein Ex dir nicht mal auf eine sachliche Frage (also auf die Testfrage) neutral antwortet, dann wird er das bei einem emotionalen Inhalt noch weniger tun.

Für weiteren Kontakt brauchst du aber auch die emotionale Ebene, deswegen starten wir bei sachlichen Fragen und arbeiten uns dann schrittweise vor.

Hier hast du 3 Tipps von mir für deine Testfrage:

  • Nutze ein Thema, das Potential für ein Update zu einem späteren Zeitpunkt bietet!
  • Überlege mal, was es gibt, was wirklich nur dein Ex wissen kann!
  • Lasse deine Testfrage 24h “liegen“.

Lies also am nächsten Tag nochmal drüber und kürze die Testfrage nochmal! Denn: Erfahrungsgemäß sind die meisten Testfragen zu lang!

Mehr dazu, wie du deinen Ex anschreibst inklusive Beispiele für eine Testfrage findest du auch in diesem Guide:

>>> Ex anschreiben: Diese Nachricht funktioniert GARANTIERT!

So geht’s für dich weiter!

Du hast nun also Gründe kennengelernt, die einen sinnvollen Grund zum Schreiben darstellen und vielleicht sogar wichtig sind, um ein gutes Miteinander zu erhalten.

Ich habe aber auch Gründe genannt, die erfahrungsgemäß eher mehr Schaden anrichten, als positive Folgen haben.

Vielleicht bist du dir über deinen nächsten Zug nun klarer.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob du deinem Ex schreiben sollst, bringe deine Situation gerne mit zu mir ins Coaching!

>>> Hier kannst du dir gleich einen Termin holen!

Und denke daran, dass die klügsten Schachzüge oft auch außerhalb des Schachbretts – also nicht in der direkten Interaktion mit deinem Ex – gemacht werden können.

Alles Liebe,

Laura

Laura

Laura ist Senior Coach bei szenario-zwei und studiert gerade im Master Psychologie an der Uni Wien.

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